3 Fragen an … Marián Horák!

In meiner aktuellen Podcast-Episode unterhalte ich mich mit Marián Horák, der gerade sein Debüt „Zwei Bier am Bahnsteig“ veröffentlicht hat. Der Entwicklungsroman entführt uns im Winter 2016/2017 nach Berlin und München. Marián schreibt gehobene Belletristik und wir haben uns mit dem Schreiben, schreibenden Protagonisten und literarischen Vorbildern beschäftigt.

Marián ist auf Instagram unter @marianhorak und über seine Webseite marianhorak.de zu finden.

Foto Marián: J. Sahm

Klappentext

Einst ambitioniert und abenteuerlustig, findet sich der Mittdreißiger Milan in einem Hamsterrad aus Routine und Bequemlichkeit wieder. Während Berlin um die Opfer des Anschlags auf den Breitscheidplatz trauert, nimmt sein Leben jedoch eine überraschende Wendung, als er auf Joana trifft, die mit ihrer impulsiven Lebensfreude ein leidenschaftliches Feuer und die Erinnerung an längst vergessene Träume in ihm weckt.

Doch etwas steht zwischen den beiden: ein dunkles Geheimnis, das Milan zu ergründen versucht – bis Joana plötzlich auf Abstand geht.

Als sich Milan dann auch noch eine unerwartete Karrierechance bietet, ist das Chaos perfekt. Geplagt von alten Unzulänglichkeiten muss er eine Entscheidung treffen, die sein Leben für immer verändern wird.

„Zwei Bier am Bahnsteig“ ist ein bewegender Roman über die Suche nach Glück, Liebe und Selbstverwirklichung in einer Welt voller Unsicherheiten und Ausflüchte.

Einen Text überarbeiten

Heute gibt es Input von mir zu einem umfangreichen Thema: Wie überarbeite ich einen Text? Dabei ist es nicht relevant, ob es sich um Belletristik oder Sachbuch handelt. Beide Texte liegen erst einmal in einer Rohfassung vor und wollen bearbeitet werden. Gehen wir Schritt für Schritt vor:

1 – Überblick verschaffen

Wenn du zu den Bauchschreibern gehörst, erwartet dich nach Beendigung der Rohfassung eventuell ein ganz schönes Chaos. Wenn du nicht geradlinig von Anfang bis Ende geschrieben hast und im Buch gesprungen bist, stehst du möglicherweise vor einem Haufen Kapitel, denen die Struktur, der rote Faden fehlt. Aber auch als Plotter bist du vielleicht im Text gesprungen, hast mal hier geschrieben, mal dort. So entstehen Dopplungen, an anderer Stelle fehlt etwas.

Dann kannst du erst einmal hingehen und dir einen Überblick verschaffen, was du da eigentlich zu Papier gebracht hast. 😉 Heißt: In einem ersten Schritt wird gelesen. Dabei kannst du dir Notizen machen oder Kommentare anfügen, zum Beispiel, wenn du den Leser oder die Leserin am Anfang mit einem Infodump erschlägst oder dir Logikfehler auffallen, die du in der Überarbeitung ausbügeln musst. Ist der Spannungsbogen stimmig, auch in einer Nebenhandlung? Auch Hinweise für eine Nachrecherche kannst du in diesem Schritt vermerken. So geht nichts verloren, was dir beim Lesen ins Auge springt, es muss aber nicht sofort bearbeitet werden.

Denn: Hier liegt ein großes Risiko! Statt sich erst mal das Manuskript grundsätzlich anzuschauen, idealerweise nach einer Pause, fangen manche Autor:innen an, direkt drin zu arbeiten. Die „großen“ Probleme bekommen sie so aber nicht in den Griff, und die sollten zuerst angegangen werden – sonst erzeugt die Beseitigung des einen Logikfehlers womöglich einen neuen. Außerdem lässt die Motivation irgendwann nach, weil man arbeitet und arbeitet und das Gefühl hat, überhaupt nicht voranzukommen.

Ich habe einmal in einer Mischung aus Plotten und Bauchschreiben einen historischen Roman geschrieben, der allerdings noch in der Rohfassung in der Schublade schlummert. Als ich fertig war, habe ich mir einen Überblick verschafft, fehlende Szenen notiert, etwas nachgearbeitet; nun stünde eine Rechercherunde an. Da ich aktuell dafür keine Zeit habe, wird dieser Roman wohl noch eine Weile auf die Weiterbearbeitung warten müssen.

Ich muss ganz ehrlich zugeben: Mich hat das selbst angerichtete Chaos ziemlich gelähmt. Ich mag Unordnung grundsätzlich nicht gerne. Wenn es dir ähnlich geht, überlege dir vorab gut, auf welche Weise du dein Manuskript verfasst. Wenn es bereits geschrieben ist und du vor dem Chaos stehst, dann gehe es strategisch an: vom Großen ins Kleine. Fange nicht bei Kommafehlern an, wenn die Struktur des Textes insgesamt noch nicht stimmt. Eins nach dem anderen.

 2 – Vom Großen …

Womit wir beim zweiten Schritt wären. Zuerst werden die groben Sachen erledigt:

  • ggf. nachrecherchieren
  • Kapitel für Kapitel, Szene für Szene überarbeiten; fehlende Kapitel oder Szenen schreiben und an passender Stelle einfügen
  • Figuren ausarbeiten oder einfügen, die in der Rohfassung zu kurz gekommen sind
  • Dialoge prüfen
  • Beschreibungen einfügen, wenn du hier zu den Minimalisten gehörst
  • „Show, don’t tell“ beherzigen und erzählende Passagen so umwandeln, dass sie die Situation zeigen; hier auch auf stimmige Dialoge achten und ggf. einfügen.
  • Außerdem empfehle ich, noch einmal alle Kapitelenden zu prüfen und einen schönen Abschluss zu schreiben, sofern nicht vorhanden.

Unter Autor:innen könntest du jetzt auf eine:n Alphaleser:in zurückgreifen, die oder der diese immer noch ziemlich rohe Version lesen darf. Für Testleser ist sie in der Regel noch ungeeignet. Ein:e im Schreiben bewanderte Alphaleser:in wird dir hingegen wertvolles Feedback geben können. Dieses kannst du einarbeiten, bevor es an den nächsten Schritt geht. (Ganz Mutige können ihren Text auch schon nach Schritt 1 rausgeben, aber zumindest diese eine Überarbeitungsrunde würde ich dem Text doch gönnen.)

3 – … ins Kleine

Nun folgen diverse Überarbeitungsrunden, denen du jeweils ein Motto geben kannst, weil sie sich einem bestimmten Aspekt widmen:

  • Sprache prüfen, u.a. aktiv schreiben, Passivkonstruktionen vermeiden; Bandwurmsätze auflösen; Füllwörter jagen
  • Rechtsschreibung und Zeichensetzung prüfen
  • Formatierung prüfen
  • ggf. Inhaltsverzeichnis und tatsächliche Kapitelfolge prüfen
  • ggf. Fußnoten und Anhang prüfen

4 – Testleser

Nun kannst du deinen Text an Testleser geben, die am besten mit ihrer jeweiligen „Brille“ auf deinen Text schauen, mit ihren unterschiedlichen Fähigkeiten, Kenntnissen und Interessen und dir ein Feedback geben können, das über „Finde ich schön!“ hinausgeht. 😉 Du kannst ihnen vorab konkrete Fragen mitgeben, die ihnen helfen, sich darauf zu fokussieren, z. B. zu deinen Figuren und wie sie sich entwickeln. Dieses Feedback arbeitest du in einem weiteren Überarbeitungsschritt ein. Manches wird sich widersprechen und es ist an dir als Autor:in, eine Entscheidung zu treffen.

(Dieser Schritt ist auch parallel oder nach dem Lektorat möglich. Wäge für dich ab, wo für dich die Vor- und Nachteile liegen.) 

5 – Lektorat

Nun geht dein Text eventuell ins Lektorat. In ein oder zwei Runden wird dein Text bearbeitet. Ich arbeite immer in zwei Runden, wobei die Autorin / der Autor in einer Pause die Gelegenheit erhält, die Hinweise aus dem ersten Durchgang einzuarbeiten. Nach dem Inhaltslektorat folgt ein Stillektorat, in dem ich mir noch einmal jedes Wort ansehe. Auch danach folgt eine Überarbeitung durch den oder die Autor:in.

6 – Korrektorat

Nun sollte dein Text noch einmal abschließend auf Rechtschreibung, Grammatik und Zeichensetzung geprüft werden, denn Schludrigkeit in diesem Bereich verzeihen die wenigsten Leser:innen. Auch wenn niemals alle Fehler herausgefischt werden können, würde ich dem Text in jedem Fall ein weiteres Augenpaar wünschen, das drüberschaut.  Ob du deinen Text nun von jemandem aus deinem Umfeld gegenlesen lässt oder ihn in eine professionelles Korrektorat gibst: Auch danach folgt eine Überarbeitungsrunde durch dich.

Fazit

Mit einer einfachen Überarbeitung ist es nicht getan. Zehn bis fünfzehn Runden sind sicherlich keine Seltenheit, bis ein Manuskript final steht und in den Buchsatz gehen kann. Zu diesem Zeitpunkt sind kaum noch Änderungen möglich. Nimm dir die Zeit, deinen Text gut zu überarbeiten. Wenn du die Überarbeitung, die anfangs als überwältigende Aufgabe erscheinen mag, in kleine Schritte zerlegst, ist sie leichter zu bewältigen. Viel Spaß dabei!

Hast du Fragen oder Anmerkungen? Dann schreibe mir an kerstin@21ufos.de oder hinterlasse einen Kommentar.

Jetzt erst recht: Diversity

Während ich diese Zeilen tippe, laufen im Hintergrund die Nachrichten. Tausende Menschen sind an diesem Wochenende auf die Straße gegangen, um gegen Rechtsextremismus und für Toleranz zu demonstrieren. Dies nehme ich zum Anlass, um über Diversität in unseren Büchern zu reflektieren und dir ein paar Impulse für dein Schreiben zu geben.

Worum gehts bei Diversity?

Diversity oder Diversität kann mit Vielfalt oder Vielfältigkeit übersetzt werden. Unsere Gesellschaft ist vielfältig. Es wird auch von „Dimensionen von Vielfalt“ gesprochen, als da wären:

  • Alter
  • ethnische Herkunft und Nationalität
  • Geschlecht und geschlechtliche Identität
  • körperliche und geistige Fähigkeiten
  • Religion und Weltanschauung
  • sexuelle Orientierung
  • soziale Herkunft (z.B. Bildungsgrad, Beruf, Einkommen …)

Was bedeutet das fürs Schreiben?

Wenn Autor:innen die Vielfalt unserer Lebensrealität abbilden möchten, wird es für manche schwierig: Wie können sie Diversity abbilden? Sollen/müssen sie es gar? Manch:e Autor:in fühlt sich durch die Forderungen eingeengt oder unter Druck gesetzt.

Zuerst einmal: Du musst gar nichts. Es ist dein Text, und den schreibst du so, wie du das möchtest. Aber sieh dir deine Geschichte einmal genau an: Es kann sein, dass mehr Diversität drinsteckt, als du auf den ersten Blick annimmst. Stammen deine Figuren aus unterschiedlichen Generationen? Dann hast du den Aspekt Alter berücksichtigt. Gibt es eine Person mit körperlichen Einschränkungen? Dann hast du hier Vielfalt eingebracht. Vielfalt abbilden bedeutet nicht, immer alles gleichzeitig abbilden zu müssen. Vielleicht aber kannst dir vorstellen, an der einen oder anderen Figur zu feilen, um mehr Diversität abzubilden – wenn es zu deiner Geschichte passt. Dabei kannst du gleichzeitig darauf achten, Stereotype und Klischees zu vermeiden, die oftmals als diskriminierend empfunden werden.

Ich binde Diversity beispielsweise in meinem Liebeskurzroman „Der Sturm brachte ihren Retter“ über das Alter der Figuren ein, indem ich Personen unterschiedlicher Generationen miteinander interagieren lasse. Auch das Verhältnis von Mann und Frau ist ein Thema, ebenso female empowerment und die soziale Herkunft. Und dies habe ich nicht bewusst getan, denn die Geschichte entstand bereits 2007. Damals habe ich mir über den Aspekt Diversity tatsächlich aktiv keine Gedanken gemacht. Es hat sich so ergeben, allein durchs Erzählen.

Queerness spielte im „Sturm“ keine Rolle, wohl aber in meinem Liebesroman „Tasche mit Herz“. Hier schildere ich die Geschichte einer Frau, die ihren Mann verlässt und sich in eine andere Frau verliebt. Aber auch hier habe ich unterschiedliche Generationen, die zusammenleben. Auch das Thema Gleichberechtigung und female empowerment sind wieder Themen. Anderes fließt hingegen nicht ein.

Es gibt also verschiedene Möglichkeiten, Diversity abzubilden – einfach, weil deine Figuren Teil dieser vielfältigen Welt sind. Du lebst darin, die bist umgeben von Vielfalt. Schaue dich in deinem Umfeld um, gehe mit offenen Augen durch die Welt, sieh dir dein eigenes Leben an: Wo ist da Diversity zu finden? Diese Dinge kannst du in deinen Text einbinden, ohne dass es gezwungen wirkt oder du dich gezwungen fühlst.

Fazit

Es gibt viele Möglichkeiten, für Toleranz und eine vielfältige Gesellschaft einzutreten, sei es in der Familie, im Freundes- und Bekanntenkreis oder auf der Arbeit. Du kannst zu Demonstrationen gehen und deine Stimme erheben. Und natürlich kannst du Vielfalt in deinen Büchern abbilden und so zu einem Klima beitragen, in dem sich jede:r gesehen fühlen darf. Mit deinen Büchern gestaltest du die Realität. Nutze diese Chance. 🙂

Der heutige Blog-Artikel war damit nicht nur ein Impuls für dein Schreiben, sondern auch mein Statement gegen rechts. Lass uns gemeinsam unsere Gesellschaft und die Demokratie beschützen, damit wir in Frieden leben können.

Was kannst du tun – da, wo du gerade bist?

Schreibe mir an kerstin@21ufos.de, wenn du mir zu dem Thema etwas sagen möchtest.

Ziele im Blick behalten

 

Heute gibt es einen kleinen Bonus zum letzten Blog-Artikel. Darin ging es um unsere Ziele für das Jahr 2024. Ich habe dir eine kleine Checkliste an die Hand gegeben, mit deren du deine Ziele festlegen kannst. (Den Artikel und die verlinkte – längere – Podcast-Episode findest du hier.) Heute geht es darum, diese Ziele im Laufe des Jahres im Blick zu behalten. Wir wollen sie visualisieren.

Warum überhaupt?

„Reicht es nicht, die Ziele am Jahresanfang aufzuschreiben?“, fragst du dich vielleicht. Kannst du machen, und damit hast du schon mal einen wichtigen Step gemacht, den viele nicht machen: Du hast sie aufgeschrieben. Viele denken nur über ihre Vorsätze nach und beschließen sie. Das ist nicht sehr konkret, man hat nichts in der Hand, der Vorsatz gerät in Vergessenheit – und das war’s. Wenn du deine Ziele aufschreibst, werden sie gleich viel realer. Du musst sie dadurch in Worte fassen, dir genau überlegen, was du aufschreiben willst – und kommst dir unter Umständen auf die Schliche. „Ich möchte dieses Jahr eine 13-teilige Fantasy-Saga zu je 600 Seiten veröffentlichen“ erscheint gleich viel unrealistischer, als wenn die Idee bloß in deinem Kopf herumwabert, oder? 😉 Also:

Step 1: aufschreiben

Ob du deine Ziele nun in deinen Kalender, dein Tagebuch, auf einen Zettel fürs Portemonnaie oder wo auch immer aufschreibst – deine Sache. Formuliere sie nur möglichst konkret: Was genau möchtest du bis wann geschafft haben?

Wohin damit?

Ich kenne es selbst: Man schreibst seine Ziele irgendwo auf – und dann vergisst man sie im Laufe des Jahres. Vielleicht blättert man durch Zufall noch mal durch den Kalender etc., aber so richtig präsent sind sie nicht. Und am Ende des Jahres wundert man sich, warum man vielleicht viel geschafft hat, aber nicht das, was man sich zu Beginn des Jahres vorgenommen hat. Ging mir früher auch so.

Mein Trick: Ich schreibe meine Ziele nicht nur in meinen Kalender, sondern auch auf eine große Karteikarte, die ich an meine Pinnwand hänge. Hier habe ich sie nicht nur immer im Blick, sondern kann auch wegstreichen bzw. abhaken, wenn ich ein Ziel oder auch Teil-Ziel erreicht habe. So bleiben die Ziele nicht nur insgesamt präsent, sondern ich bekomme auch zwischendurch einen Motivationsschub, weil ich etwas erreicht habe und es von meiner Liste streichen konnte. Ja, ich bin ein Listen- und Abhak-Fan. 😉

Step 2: sichtbar machen

Finde für dich eine Möglichkeit, deine Ziele im Blick zu behalten. Es gibt ganz viele kreative Möglichkeiten, die du ausprobieren und für dich die richtige herausfinden kannst. Ein paar Beispiele, wie du deine Ziele in den Alltag integrieren kannst:

  • als Karteikarte wie bei mir
  • als Hintergrund auf Handy oder Desktop
  • als Teil eines Vision- oder Dreamboards, mit dem du deine Zukunftspläne und Träume visualisierst
  • als Reminder in deinem Kalender, der regelmäßig auf einem Kalenderblatt auftaucht
  • als Post-it an Kühlschrank oder Badezimmer-Spiegel
  • als schön gestaltete Karte, Aufsteller oder Leinwand – vor allem für Ästheten geeignet
  • als Wecker, der dich gelegentlich an ein bestimmtes Ziel erinnert

Check-up

Du kannst dir außerdem Termine in den Kalender schreiben, an denen du deine Ziele überprüfen möchtest. Manche machen so etwas vierteljährlich; ich schaue spätestens nach einem halben Jahr genau hin: Was hat bis jetzt funktioniert, was nicht? Bin ich noch auf Kurs? Hier erfährst du mehr zum Thema Halbjahres-Check.

Unser nächster Schritt lautet also:

Step 3: prüfen

Es kann auch helfen, andere über die eigenen Ziele zu informieren. Ihr könnt euch gegenseitig unterstützen und gelegentlich nachfragen: „Hey, wie sieht’s bei dir aus? Was machen deine Ziele? Brauchst du Unterstützung?“

Wenn du ganz mutig bist, kannst du es auch an die große Glocke hängen und auf Social Media posten. Fühle dich aber nicht schlecht, wenn du das nicht machen möchtest. Man muss damit nicht hausieren gehen. Stilles Kämmerlein ist völlig okay.

Fazit

Wie auch immer du mit deinen Zielen umgehst: Finde eine kreative und zu dir passende Möglichkeit, sie im Blick zu behalten. Was für mich passt, muss nicht für dich passen und umgekehrt. Ausprobieren hilft.

Hier noch mal die 3 Steps:

Step 1: aufschreiben

Step 2: sichtbar machen

Step 3: prüfen

Hast du weitere Tipps? Dann schreibe mir gerne eine E-Mail an kerstin@21ufos.de oder hinterlasse einen Kommentar.

So war mein Jahr 2023! Wie war deines?

Zum Jahresende gibt es von mir eine Podcast-Episode mit einem Rückblick – und Fragen an dich! Hier gibt es sie noch mal als Liste zum Nachlesen und Abhaken. (Erwähnte ich, dass ich Listen liebe? 😉 )

Wie war dein Jahr?

  • Hattest du Ziele?
  • Hast du sie erreicht?
  • Was hat nicht funktioniert?
  • Woran könnte es gelegen haben?
  • Was hat sich überraschenderweise ergeben?
  • Was ist besonders gut gelaufen?
  • Was hat dir besonders viel Spaß gemacht?
  • Was gar keinen?

Deine Planung des Jahres 2024

Folgende Aspekte kannst du berücksichtigen:

  • Welche sind deine langfristigen Ziele? Fixiere sie schriftlich.
  • Habe Mut, etwas aufzugeben, das nicht mehr zu dir oder deiner Strategieplanung passt.
  • Kannst du deine langfristigen Ziele mit den Methoden dieses Jahres erreichen? Sonst ändere sie für das kommende.
  • Lege Ziele für das kommende Jahr fest.
  • Habe dabei Mut zum Experiment. Begib dich auch mal raus aus deiner Komfortzone. Probiere etwas aus.

Schreibe mir an kerstin@21ufos.de eine E-Mail, wenn du Fragen hast.