Autor: Kerstin

  • Podcast wieder live

    Podcast wieder live

    Halleluja! Es hat nur ein paar Monate gedauert, aber finally: Alle Podcastepisoden sind wieder live und auch in die zugehörigen Blogartikel eingebunden. Es war für mich eine kleine Zeitreise, da ich in dem Zuge natürlich natürlich alle Episoden noch einmal nachgehört habe. Wahnsinn! Ich hatte tolle Gäste und spannende Themen, und ich freue mich, jetzt bald wieder ins Aufnehmen gehen zu können. Bis dahin hör gerne noch mal in die Episoden rein und schick mir Themenwünsche und -vorschläge wie immer an: kerstin@21ufos.de

    Holl di munter

    deine Kerstin


    Du hast Fragen oder Anregungen? Dann schreibe mir an kerstin@21ufos.de.

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  • Siehe, ich mache alles neu

    Siehe, ich mache alles neu

    Die Jahreslosung trägt mich auch weiter ins Jahr hinein: 21ufos.de und meine Aktivitäten nehmen langsam wieder Fahrt auf. Nach meiner Neuauflage von „Der Koffer im Leuchtturm“ bin ich momentan schwer damit beschäftigt, alle Podcast-Episoden wieder live zu schalten. Die Arbeit habe ich etwas unterschätzt und ärgere mich nun, alle Folgen vom Netz genommen zu haben. War aber nötig, weil ich mich in 2025 komplett zurückgezogen habe. Nacheinander habe ich einen Kanal nach dem anderen eingestellt, eine Tätigkeit nach der anderen beendet, um mich besinnen zu können. Dass alles online war, bedeutete, dass ich mich damit beschäftigen und den Betrieb kontrollieren musste. Es hielt mich vom Denken ab, und das wollte ich.

    Doch warum kam es überhaupt zu diesem Schneckenhaus-Jahr?

    Wie so oft im Leben kam eins zum anderen: Krankheiten und Todesfälle in der Familie; zu viel Arbeit, zu wenig Urlaub; Tanzerei auf zu vielen Hochzeiten; und dann auch noch KI, die mein Berufsfeld – wie so viele andere – nachhaltig verändert. Ich stieg aus, zunächst als Pause, dann doch scheinbar auf Dauer. Ich fand eine Tätigkeit im pädagogischen Bereich, die mir rundum gefiel, in der ich mich und den Sinn in dieser immer technischer werdenden Welt wiederfand. Hatte ich sonst immer am Schreibtisch gesessen, ging ich nun raus, hielt mich viele Stunden am Tag sogar unter freiem Himmel auf. Es war herrlich. Ganz anders und auf eigene Art anstrengend, aber eben auch herrlich, nicht zuletzt wegen toller Kolleginnen. ♥

    Im Sommer 2025 stand dann unser Umzug nach Emden an. (Ja, tatsächlich hat es uns wieder in die Heimat verschlagen! Dazu ein andermal mehr.) Wie nun also weiter? Meine Arbeitsstelle musste ich aufgrund des Umzugs aufgeben. Doch die Pädagogik hatte es mir angetan, und so begann ich ein Studium in diesem Bereich, zunächst sehr enthusiastisch, dann jedoch ernüchtert. Es war nicht das Richtige, vor allem in Form eines reinen Fernstudiums. Zudem konnte ich mir nicht vorstellen, dies ausschließlich über mehrere Jahre zu machen. Das deprimierte mich sehr. 🙁

    Gleichzeitig vermisste ich meine ganzen vorherigen Aktivitäten, das Bloggen und Podcasten, die Buchbubble, Messen und Treffen – ach, ich war hin- und hergerissen, wie es weitergehen sollte. Ich schrieb erste Bewerbungen, wie Versuchsballons – kann ich nur empfehlen, dabei habe ich schon ganz tolle Berufsfelder kennengelernt! – und vereinbarte einen Beratungstermin, um mit einem Profi zu durchdenken, welche die nächsten Schritte sein könnten. Doch bis zum Termin musste ich mich noch in Geduld üben. 

    Also igelte ich mich noch mehr ein.

    Zwischen den Tagen sah ich kaum jemanden außer meiner Familie. Ich wollte mir die Zeit nehmen, um mir grundsätzliche Fragen zu stellen: Wo geht die Reise hin? Wie – und wie viel – will ich in Zukunft arbeiten? Wie – und ob überhaupt – möchte ich auch im Literaturbetrieb unter diesen neuen Bedingungen arbeiten? Oder wird es etwas ganz anderes?

    Und so reifte der Entschluss, wieder in mein ursprüngliches Berufsfeld „Schreiben & Veröffentlichen“ zurückzukehren, aber mit einem Fokus auf pädagogischen Anteilen und den menschlichen Faktor, und gleichzeitig eine Tätigkeit außer Haus zu suchen, die mich unter Menschen bringt, in der ich hilfreich sein kann. Also: Das eine tun, ohne das andere zu lassen.

    Fazit

    Hier kommen meine Learnings aus meinem Quasi-Sabbatical und was ich daraus für dich ableite:

    • Manchmal muss man wirklich raus. Wenn man den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sieht; wenn man nicht mehr unterscheiden kann, was wichtig und sinnvoll und nützlich ist und was nicht, dann hilft ein Perspektivwechsel. Ich habe mich komplett zurückgezogen, um Klarheit zu gewinnen. Wenn du auch einmal an dem Punkt sein solltest, an dem du im Veröffentlichungsprozess nicht mehr weiterweißt, dann hustle nicht weiter und weiter, sondern STOPPE. Versuche, dich wirklich ganz aus der Situation rauszunehmen und von außen zu betrachten, was von innen zu konfus ist. Auch mit dem Risiko, dass sich jemand vor den Kopf gestoßen fühlen könnte. Wenn es für dich nicht mehr funktionierst, ist den anderen auch nicht geholfen, wenn du einfach weitermachst.
    • Idealerweise wartest du damit nicht zu lange, sondern erwischt zwischendurch immer wieder Punkte zur Besinnung. Ich war in 2024 so überlastet, dass ich das nicht mehr konnte. Ruhepausen sind wichtig. Freie Abende, Wochenenden, Urlaube: Ich habe deren Wert neu schätzen gelernt.
    • Manchmal hilft auch Technik: Mit einer App habe ich meinen Stresslevel gesenkt und vieles über mich und meinen Alltag herausgefunden. Meine Krankenkasse stellt diese App zur Verfügung. Deine vielleicht auch?
    • KI ist etwas, wovor wir nicht davonlaufen können. Sie wird unweigerlich Teil unseres Alltags werden, ob wir wollen oder nicht. Dies wird auch im Bereich „Schreiben & Veröffentlichen“ der Fall sein. Niemals wird eine KI meine Bücher schreiben – das wird sie tatsächlich niemals können! ♥ –, doch ich will verstehen, wie man sie im Büroalltag sinnvoll einsetzen kann. Auch im Bereich Marketing kann ich mir vorstellen, mit ihr zu arbeiten. Wo nutzt du KI schon?

    Puh, war das eine schwere Geburt. Es hat über ein Jahr gebraucht, um an diesen Punkt zu kommen und mit solcher Klarheit auf die vergangenen zwei Jahre zurückblicken zu können. Also auch ein Learning: Geduld gewinnt.

    Ich bin gespannt, was das Jahr für mich – und dich – bereithält.

    Holl di munter

    deine Kerstin


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  • #outnow: Der Koffer im Leuchtturm

    #outnow: Der Koffer im Leuchtturm

    Wie könnte man ein Comeback im Literaturbetrieb besser einleiten als mit einer Veröffentlichung? Meine Erzählung „Der Koffer im Leuchtturm“ ist ab sofort wieder als E-Book bei Amazon erhältlich. Das lag mir auf der Seele und ich freue mich riesig, dass sie wieder am Markt ist.

    Zum Glück hatte ich bereits bei der ersten Auflage die Stilberatung und das Korrektorat bei Sandra von der Agentur Autorenträume in Anspruch genommen und musste am Text nichts ändern – oder nur sehr wenig: Du kennst mich, ich prökel immer mal wieder dran rum. 😉 Das Cover ist Marke Eigenbau, das reicht mir aktuell. Mal schauen, ob ich da noch mal nachlege, aber um schnell ins Handeln zu kommen, war das ideal. (Schreib mir gern, ob du das Cover gut oder doof findest. Grundsätzlich bin ich ja dafür, dass es keine „Pflicht“ zu Investitionen in die eigenen Bücher geben sollte.)

    Doch warum habe ich diese Entscheidung als eine der ersten des neuen Jahres getroffen? Ganz einfach: Die Jahreslosung 2026 lautet „Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu!“ (Offenbarung 21,5) Als Christin ist dies nicht nur ein Mutmacher, sondern auch eine Aufforderung: Dieses Jahr steht im Zeichen des Neubeginns, des Aufbruchs, der Neuausrichtung. Ich habe im vergangenen Jahr so manche Feder gelassen, aber auch viele Erfahrungen gemacht und Kraft geschöpft, um Dinge anzugehen, die schon lange darauf warten. Begegnungen und Gespräche mit tollen Menschen, ein Umzug mit allen Vor- und Nachteilen, die dazugehören, eine neue Gemeinde, berufliche Experimente – all das hat mir neuen Input gegeben. Der muss jetzt raus und umgewandelt werden in kreatives Schaffen. Ich freu mich drauf!

    Und damit auch du direkt zum Jahresbeginn ins Handeln kommst, habe ich eine kleine Denk- und Schreibübung für dich:

    Wie startest du ins neue Jahr? Auch voller Energie und Lust auf Neues? Oder fällt es dir (noch) schwer, dich auf das, was vor dir an Herausforderungen liegen mag, einzulassen? Schreib deine Gedanken dazu auf und lege sie zum Beispiel zu deiner Ideensammlung.

    Damit starten wir ins neue Jahr. Danke, dass du mich begleitest!

    Holl di munter!

    Deine Kerstin

    Der Koffer im Leuchtturm: Erzählung
    Kessi van Jarssum
    2. Aufl. 2026
    Amazon E-Book – ASIN: B0GG3X36Q1
    Preis: € 2,99
    Hier kaufen

     


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  • I’m back!

    I’m back!

    Vielleicht hast du meinen Blog zum Thema „Schreiben und Veröffentlichen“ gelesen oder meinen Podcast „Vom ersten Wort zum Lebenswerk“ gehört. Vielleicht bist du mir auf Instagram gefolgt oder hast eines meiner Bücher gelesen. Vielleicht durfte ich dich in den vergangenen Jahren in einem Kurs oder im Bereich Lektorat begleiten. Dann möchte ich dir sagen: Vielen Dank für deine Treue. Ich hoffe, dass ich dich motivieren und dir die ein oder andere Anregung mitgeben konnte.

    In 2025 habe ich eine Pause eingelegt und mich anderen Dingen gewidmet. Diese Pause kam für dich vielleicht überraschend, doch sie war nötig. Manchmal ist es wichtig, allem dem Rücken zu kehren, um kreative Batterien wieder aufzuladen, auch wenn es schmerzlich ist. Für mich war es wichtig, erst einmal alle Kanäle einzustellen, um mich wirklich besinnen zu können. Jetzt kehre ich so langsam zurück. In welcher Form dies geschehen wird, das weiß ich noch nicht. Gerade Social Media war doch sehr kräftezehrend. Folge meinem Blog, um auf dem Laufenden zu bleiben.

    Wie auch immer: Ich freue mich darauf, dich wieder begleiten zu dürfen. Arbeiten wir gemeinsam an unseren Lebenswerken. ♥

    Herzliche Grüße

    Deine Kerstin

  • Messerückblick #fbm24

    Messerückblick #fbm24

    Nach zwei Jahren, in denen ich die Frankfurter Buchmesse leider nicht besuchen konnte, war ich am Sonntag endlich wieder dort. Welche Eindrücke habe ich gesammelt? Was hat sich verändert? Darum geht es heute.

    Sonntag ist anders

    Für mich war der Besuch an diesem Wochenendtag eine Premiere. Zu den Fachbesuchertagen habe ich es leider nicht geschafft, da ich ein tolles Manuskript auf dem Tisch hatte, das noch zu Ende lektoriert werden wollte. Samstags wäre es mir nach meinen Erfahrungen zu voll gewesen, und so blieb nur der Sonntag.

    Die Messe war gut besucht, aber ich wurde nicht durch die Gänge geschoben, auch nicht in Halle 3 – was mich wirklich erstaunt hat. Das neue Konzept mit einer eigenen Halle für u. a. „New Adult“ und die Onlineticketbuchung machten es wohl möglich. Die geänderte Besucherführung war zwar etwas kompliziert, aber viele Ordner haben dafür gesorgt, dass man letztlich da ankam, wo man hinwollte. (Zum Glück hatte ich in weiser Voraussicht Turnschuhe angezogen, hihi.)

    Business und Spaß verbinden

    Natürlich bin ich, auch wenn ich an einem Privatbesuchertag vor Ort war, mit etwas anderen Augen an die Sache herangegangen. Ich habe mir vorher überlegt, wen ich auf Grund meiner Profession treffen, welche Stände ich aufsuchen möchte und natürlich auch den Veranstaltungskalender konsultiert. Ein Bühnengespräch zum Thema KI stand ebenso auf meinem Programm wie ein Besuch am Stand meines Berufsverbands, des VFLL, wo ich mit zwei tollen Kolleginnen fachsimpeln konnte. Ich war bei PmP e. V. und der „Children’s Library of Diversity“, wo ich mein Buch „Wimpel und die rote Koralle“ besuchen wollte, aber die vorhandenen Exemplare waren schon verkauft – was ja wunderbar ist. 🙂

    Dann traf ich zufällig eine VFLL-Kollegin aus meine Regionalgruppe und konnte mich mit ihr über Standbeine und Entwicklungsmöglichkeiten im Lektorat austauschen. Mit meiner lieben Kollegin und Freundin Sandra Andrés von der Agentur Autorenträume und ihrem Mann gab es einen „Coffee to go“ und obendrauf die Erkenntnis, das man sehr viel erreichen kann, wenn man am Ball bleibt: Wir trafen uns erstmals 2021 auf der Frankfurter Buchmesse, und seitdem haben wir beide kontinuierlich an unseren Zielen gearbeitet und viel erreicht. ♥

    Bummeln mit Brille

    Mein Blick auf die Messestände war insgesamt nicht von privaten Interessen geleitet – ein Jane-Austen-Stand, das wäre mal was! 😉 -, sondern ging durch eine berufliche Brille: Wo gibt es Veränderungen? Was ist angesagt? Welche Verlage haben früher große Stände gehabt, begnügen sich nun aber mir zwei Regalen in Kooperation mit anderen? Was wurde ausgebaut – New Adult! Halle 1! -, was hat noch Potential? (Eine Halle fürs Selfpublishing ist zwar noch Zukunftsmusik, aber wer weiß?)

    Durch die Gänge für die unabhängigen Verlage bin ich tatsächlich mit Genuss hindurchgeschlendert, und wie immer habe ich ein paar Perlen entdeckt. Hier habe ich auch wieder die Broschüre „schöne bücher. Lesetipps aus unabhängigen Verlagen“ mitgenommen, die einen tollen Einblick in unsere vielfältige Verlagslandschaft bietet.  

    Das Buch stirbt nicht

    Was mir besonders aufgefallen ist, war die Altersstruktur des Publikums. Viele Jugendliche und junge Erwachsene waren auf der Messe unterwegs, stöberten zwischen den Bücherstapeln und standen in langen Schlangen vor den Signierzelten an. Mir hat das große Interesse der jungen Generation noch einmal gezeigt, dass das Medium Buch nicht vom Aussterben bedroht ist. Themen und Ansprüche an die Ausstattung – ich sage nur: Farbschnitt! – ändern sich vielleicht, nicht aber die Stärke des grundsätzlichen Interesses am gedruckten Wort. (Auch gab es eine gut besuchte Hörbuch-Abteilung, die nicht zu vergessen ist.)

    Fazit

    Für mich war der Besuch am Sonntag mal was anderes. Man darf am Wochenende nicht erwarten, viele berufliche Gespräche führen zu können, und das habe ich auch nicht. Umso schöner, dass ich einige spannende Buchmenschen (wieder) treffen durfte. Für mich wäre eine Kombination aus einem Besuch unter der Woche und einem am Wochenende ideal. Mal schauen, ob ich im kommenden Jahr zwei Besuche einplanen kann.

    Schade finde ich, dass viele Aussteller bereits abgereist waren oder im Laufe des Tages ihre Stände abbauten. Dies traf nicht auf die großen Stände der Publikumsverlage etc. zu, aber auf viele kleinere. Das hinterlässt im Besucher doch ein komisches Gefühl, und ich wünschte es mir anders.

    Jetzt freue ich mich erst einmal auf die regionale Buchmesse „Timmel-Book“, die am kommenden Samstag, den 26.10.2024, von 10 bis 17 Uhr in Timmel (Ostfriesland) stattfinden wird. Ich werde mit einem eigenen Stand vor Ort sein und auch eine Lesung aus „Wimpel und die rote Koralle“ halten. Darauf freue ich mich sehr. ♥

    Warst du schon mal auf einer Buchmesse? Hast du Tipps für einen erfolgreichen Messebesuch? Dann hinterlasse einen Kommentar.

    Hier geht es zur Podcastepisode „Buchmesse? Na klar!“.