Schreiben ist meine Berufung. Egal, was ich versuche – ich lande immer wieder beim Text. Das ist nicht einfach, weil es entgegen der landläufigen Meinung diverse frustrierende Aspekte an der schreibenden Tätigkeit gibt. Als Schriftsteller ist man beispielsweise die meiste Zeit mit sich allein, brütet teils jahrelang über denselben Fragestellungen, wird dabei immer wieder mit den eigenen Dämonen konfrontiert und erzielt nur mit Glück ein vernünftiges Einkommen.
Wer würde unter diesen Umständen keinen Ausbruchsversuch unternehmen? Ich jedenfalls habe es getan.
Mehrfach.
Diverse berufliche Umorientierungen und Lifecoaching-Seminare später musste ich jedoch feststellen, dass ich auf diesem Planeten bin, um:
Geschichten zu lesen und
Geschichten zu schreiben.
Alles andere ist nicht irrelevant, aber nachrangig. (Mit Ausnahme meiner Familie – die geht immer vor! Aber das versteht sich denke ich von selbst. 😉 )
Doch wie gelangte ich zu dieser Erkenntnis?
Natürlich durch eine Krise.
Natürlich? Ja, wie denn sonst! In der Krise erkennen viele Menschen, was den Kern ihres Daseins ausmacht – so auch ich. Meine Krise hieß Krankheit. Ich musste über Monate mit starken Schmerzen und diversen belastenden Begleiterscheinungen leben, durch die ich fast verrückt wurde, und gegen die nichts half. Erst nach einem halben Jahr und dank eines fähigen Arztes setzte endlich die Heilung ein. Heute bin ich auf dem besten Weg, wieder ganz gesund zu werden oder zumindest gut mit dem leben zu können, was von der Erkrankung bleiben wird.
Zurückgeblieben sind aber auch eine Reihe von wichtigen Fragen, die ich mir in den dunklen Monaten immer wieder gestellt habe: Wenn alles wegbricht, was bleibt dann noch? Wie soll ich mich beruflich orientieren, nachdem meine vorherige körperliche Tätigkeit nicht mehr möglich ist? Was ist mein Fokus im Leben? Welches Auslassen werde ich am Ende meines Lebens bereuen? Was steht auf meiner Bucket List? Die Krise schuf Klarheit, und ich konnte auf meine Fragen eindeutige und einfache Antworten finden:
Geschichten lesen
Geschichten schreiben.
Nachdem ich das begriffen hatte, nahm mein Leben eine entscheidende Wendung. Wenn es nämlich so ist, dass das Lesen und das Schreiben das Koordinatensystem meines Lebens bilden, sollten sie doch auch den meisten Raum einnehmen, oder? Gedanklich, zeitlich, räumlich, finanziell. Viel Energie ist verpufft, viele Ressourcen habe ich verschwendet, weil ich mich nicht ganz auf das ausgerichtet habe, was mir am wichtigsten ist. Das ist so schade!
Und eine Aufforderung, es zukünftig besser zu machen. Die Priorität richtig zu setzen. Mich nicht mehr ablenken zu lassen von dem Zuviel an Möglichkeiten da draußen.
Gleichzeitig möchte ich meine Erfahrungen nicht missen. Ich habe viel gesehen und erlebt, beruflich wie privat. Das ich ein Schatz, den ich als Schriftstellerin heben kann. Und da ich zum Glück ein grundsätzlich optimistischer Mensch bin, dessen Glas eher halb voll als halb leer ist, stellte sich auch recht rasch Zufriedenheit mit meiner neu gewonnen Erkenntnis ein. Ich beschloss alsdann, dass die Wonnen von Punkt A die Qualen von Punkt B ausgleichen. Dass Punkt B außerdem viel Gutes für die Zukunft bereithält, auf das ich mich stärker ausrichten muss. Und dass ich meinen Kindern ein schlechtes Vorbild gebe, wenn ich mich weiterhin vor der größten Herausforderung meines Lebens drücke, und die heißt: Bücher veröffentlichen.
Nun zurück zu Ausgangsfrage: „Warum schreibst du?“
Frag einmal hundert Autoren danach. Du bekommst vielleicht nicht hundert, aber doch eine ganze Menge unterschiedlicher Antworten. Es wären vermutlich folgende dabei:
aus Spaß,
um mich selbst zu verwirklichen,
um berühmt zu werden,
um einen Bestseller zu schreiben,
weil ich gerne lese und mal ausprobieren wollte, ob ich auch selbst Geschichten schreiben kann,
weil meine Mutter/mein Mann/meine Kinder meinten, ich solle die Geschichten aufschreiben, die ich ihnen erzähle,
und so weiter und so fort.
Nachdem ich dir nun meine Geschichte erzählt habe, wirst du nachvollziehen können, dass meine Antwort auf die Frage lautet: Ich schreibe, weil es der Kern und die Triebfeder meines Daseins ist.
Kannst du auch so klar benennen, was dich zum Schreiben drängt? Was du damit erreichen möchtest, für dich und für andere? Was dich antreibt? Ich wünsche dir keine klärende Krise, wie ich sie erlebt habe, auf gar keinen Fall. Aber ich wünsche dir Zeit und Muße, um einmal ganz in Ruhe in dich zu gehen und dir diese Frage zu stellen. Die Antwort brauchst du nämlich, damit du das Schreiben an den richtigen Ort in deinem Leben einsortieren kannst; damit du deiner Kreativität den Raum, die Zeit und das Geld einräumst, die sie in genau deinem Leben verdient hat.
Und die Antwort brauchst du außerdem, damit sie dich durch schwere (Schreib-)Zeiten trägt. So wie mich.
Also los: Ich schreibe, weil …
Auf deine Antwort freue ich mich in den Kommentaren.
Das Leben kann echt hart sein. Das weißt du, das weiß ich. Und das wissen leider auch die anderen, die einem das Schriftsteller-Dasein ganz schön schwer machen können. Externen Lohn für unsere Mühen dürfen wir meist nicht erwarten, träumen aber bisweilen davon. So manchem geht auf dem langen Weg zur Veröffentlichung die Luft aus. Irgendwo zwischendrin ist die Motivation verloren gegangen. Frustriert gibt der einst ambitionierte Autor auf.
Damit es dir nicht so ergeht, möchte ich dir heute ein paar Gedankenanstöße geben, warum du Schreib-Erfolge feiern solltest.
Am Anfang stehst Du
Es ist doch so: unsere Gedanken, unsere Gefühle, unsere Geschichten. Darum geht es. Das ist der Anfang. Wir sind unser erster Zuhörer. Schon kleinste Kinder erzählen sich selbst Geschichten, und zumindest im Kopf eines Schriftstellers hört das niemals auf. Aber was ist mit dem Leser, dem Markt, dem Bankkonto?, fragst du nun vielleicht. Meine Meinung: Das kommt alles erst danach. Das mag blasphemisch klingen, weil allerorten gepredigt wird, was wir tun müssen, um diese drei zu bedienen. Aber ich bestehe darauf: Die Texte entstehen zunächst aus uns und für uns. Da können wir noch so auf Statistiken, Marktentwicklungen und Verkaufszahlen schielen. Der Text erzählt unsere Sicht auf die Welt, unser Erleben, unsere Interpretation der Wirklichkeit. Es ist ein schöpferischer Prozess, der erst hinterher in Geld umgewandelt werden kann. Möglicherweise.
Und weil das so ist, bist du auch der erste Mensch, der sich über den fertigen Text freut. Ob es sich um eine Kurzgeschichte oder einen 800-Seiten-Wälzer handelt: Du hast das geschafft! Du ganz allein. Du hast dir die Zeit abgezwackt und den Text geschrieben. Du hast dir die Nächte um die Ohren geschlagen oder bist frühmorgens aufgestanden. Du hast die Priorität auf deine Geschichte gelegt und bestimmt so manches geopfert, um jetzt deinen Text in den Händen halten zu können – und das darfst du feiern!
Du bist deine Triebfeder
Aber sollte ich denn nicht erst dann feiern, wenn das Buch ein Erfolg ist?, fragst du nun vielleicht. Da kommt von mir ein klares Nein! Und das liegt nicht daran, dass ich gerne feiere. 😉 Dass du einen Text fertiggestellt hast – das ist der Erfolg. Was die anderen davon halten, wie es die Kritik aufnimmt, ob du dein Portmonee vor lauter Scheinchen nicht mehr schließen kannst – erst mal egal. Das fertige Buch interessiert vielleicht keine Sau. Oder es wird nicht gefunden, weil du dich (noch) nicht mit Marketing auskennst. Oder es entspricht nicht dem Zeitgeist. Oder oder oder. Alles wurscht, denn: Wenn du nicht in der Lage bist, dich selbst zu belohnen, wird es auch kein anderer können. Tolle Rezensionen, bombastische Umsätze, begeisterte Leserbriefe – alles für die Katz, wenn das alles dein Herz nicht erreicht.
Das hat nämlich etwas mit Wertschätzung zu tun, und zwar für dich selbst. Dich für Erreichtes zu belohnen, gibt deinem Gehirn einen entscheidenden Impuls, der dich motiviert und auch dann dranbleiben lässt, wenn es mal wieder hart wird. Und dich alle da draußen doof finden. Und deine Idee, schreiben und veröffentlichen zu wollen, sowieso.
Deshalb plädiere ich für Mini-Belohnungen auch für Mini-Erfolge. Frage dich: Was ist es dir wert, dass du das Buch geplant hast? Dass du das erste Kapitel geschafft, die Rohfassung erstellt hast? Dass du all deinen Mut zusammengenommen und das Ding hochgeladen hast, um es als E-Book zu veröffentlichen?
Was bist Du dir wert?
Du musst ja nicht gleich eine Fernreise buchen. Aber vielleicht eines der Törtchen beim Bäcker kaufen, die du eigentlich viel zu teuer findest, die dich aber bei jedem Einkauf anlachen. Oder das neue Buch deiner Lieblingsautorin – was den wunderbaren Vorteil hätte, dass du dich für weitere Mini-Schritte mit einzelnen Kapiteln belohnen könntest. (Videos, Filme und Serien funktionieren bei mir auch gut. Wenn mir etwas besonders auffällt, „spare“ ich mir die Folge oder den Film regelrecht für einen Erfolg auf.)
Es gibt so unendlich viele Möglichkeiten, sich zu belohnen, dass ich sehr lang tippen könnte, ohne zu einem Ende zu kommen: ein Wellness-Ausflug mit der Freundin, ein Tag im Wald, ein Spaziergang durch den Park, ein kühles alkoholfreies Bier am Abend, dein Lieblingstee …
Und weiß du, was das Beste an dem ganzen Konzept ist? Dass du ganz allein bestimmen kannst, was du als Erfolg definierst. Es ist dein Leben, deine Arbeit, dein Text, dein Erfolg – und deine Belohnung! Da kann dir keiner reinreden. Immerhin geht’s um dein Gehirn, das motiviert werden will. Wer könnte also besser entscheiden, was es braucht?
Also überlege dir, was dich glücklich machen, was bei dir als kleine und große Belohnung funktionieren könnte. Stelle dir den Lohn konkret in Aussicht: Wenn ich diese drei Seiten geschafft habe, dann schaue ich mir ein Video zum Thema Rhododendren-Pflege an. (Du hast ja komische Hobbies …) Wenn ich meine Rohfassung überarbeitet habe, mache ich Pause und hänge einen ganzen Nachmittag mit meinem Lieblingsbuch auf dem Sofa herum. (Das geht natürlich nur, wenn du keine kleinen Kinder hast, die derweil auf dir herumturnen. In dem Fall könnte eine große Belohnung lauten: Ich organisiere einen Babysitter und gehe mit meinem Partner chic essen. Oder zur Pommesbude. Hey, es ist dein Gehirn. Was weiß denn ich?!)
Und jetzt los! Mach dir Gedanken, schreib dir ein paar Ideen auf – und verbinde sie mit deinen Schreibaufgaben. Probiere verschiedene Sachen aus, spiele mit den verschiedenen Möglichkeiten. Dein schriftstellerisches Ich wird es dir danken.
Hast du Fragen? Oder bereits Erfahrungen mit Belohnungen rund ums Schreiben gemacht? Dann freue ich mich über einen Kommentar.
Das Bild zeigt es dir schon: Es gibt positive Neuigkeiten!
Tatsächlich habe ich es geschafft und meinen Liebesroman Der Sturm brachte ihren Retter nun auch als E-Book veröffentlicht. Für mich ist das ein echter Meilenstein im Selfpublishing, so wie es auch das Taschenbuch war, mit dem ich mein Langzeit-Schreibprojekt 21ufos gestartet habe.
Also kann ich jetzt die Füße hochlegen? Ganz bestimmt nicht! Als Nächstes ist nämlich ein Drehbuch dran, das ich bereits direkt im Anschluss an Der Sturm brachte ihren Retter veröffentlichen wollte. Da ich den Titel aber noch einmal ändern musste, hat sich die Veröffentlichung verzögert. Spätestens Ende August soll es dann aber soweit sein. Auch dieser Text soll unter meinem Pseudonym Kessi van Jarssum erscheinen.
Ein Liebesroman liegt derweil bei meinen Testlesern, auf deren Feedback ich warte. (Jetzt macht mal hinne! Ich will endlich mit der Überarbeitung anfangen. 😉 )
Ein weiterer Liebesroman ist in Arbeit, wobei ich schon eine ganze Weile nicht mehr daran weitergeschrieben habe. Der Blog und alles rund ums Veröffentlichen bindet momentan meine Energien. Das ist auch okay so, muss sich aber bald wieder ändern. Sonst werde ich unzufrieden, und das wollen wir ja nicht … (Hier ist von Vorteil, dass ich eher weniger zu den „entdeckenden Schreibern“ gehöre, die ihre Geschichten während des Schreibprozesses entwickeln, sondern zu den planenden: Ich kann jederzeit wieder in den Text einsteigen, da ich genau weiß, was als Nächstes passieren muss. Was nicht heißt, dass ich nicht alles noch mal umschmeißen könnte. Aber das gehe ich dann auch geplant an.)
Gleichzeitig mache ich mir Gedanken über das nächste Projekt, das ich in Angriff nehmen möchte. Ursprünglich hatte ich vor, chronologisch vorzugehen und meine Liste „abzuarbeiten“, so wie die Ideen eben entstanden sind. Ein Thema ist aber gerade so aktuell, dass es sich eventuell lohnen könnte, es vorzuziehen.
Du siehst, es ist viel zu tun. Viel zu schreiben, zu denken, zu planen. Aber weißt du was? Es macht Spaß! Endlich habe ich es geschafft, meine lange Liste anzugehen und die Texte zu veröffentlichen, die mir am Herzen liegen. Und darf ich dir noch was verraten? Du kannst das auch! So wie ich kannst auch du es schaffen, die Geschichten, die dir im Kopf herumschweben, zu Papier zu bringen und zu veröffentlichen. Dabei möchte ich dich mit diesem Blog unterstützen und motivieren.
Wie läuft es denn bei dir? Woran arbeitest du gerade? Schreib mir einen Kommentar und berichte von deinen Erfahrungen.
Das erste Wort. Der erste Satz. Der erste Absatz. Die erste Seite. An jedem dieser Punkte kann die Herausforderung lauern:
Wie komme ich überhaupt ins Schreiben rein?
Wie fange ich an? Wie schaffe ich es, mich aufs Schreiben einzustellen und meine Zeit nicht mit einfacheren Dingen zu verbummeln? Heute möchte ich dir ein paar Tipps geben, wie du dich mithilfe von Ritualen und Routinen aufs Schreiben „trimmen“ kannst. Diese Tipps habe ich alle ausgiebig erprobt und benutze etliche davon nach wie vor. Vielleicht ist ja etwas dabei, das auch dir hilft, in den Schreibfluss zu kommen.
Trage den Müll raus
Bevor ich an den Schreibtisch gehe, sorge ich für eine Grundordnung in der Wohnung. Wenn sich das Geschirr in der Spüle stapeln oder der Mülleimer überquellen würde, könnte ich mich nicht in Schreiblaune bringen. (Bügelwäsche-Berge kann ich hingegen wunderbar ignorieren. Es lohnt sich, einmal nachzuforschen, welche Hausarbeiten unbedingt vorher erledigt müssen und welche liegenbleiben können – denn sonst kommst du womöglich vor lauter Putzerei nicht mehr an den Schreibtisch. Ich habe zum Beispiel auf meiner Liste für Hausarbeiten explizit vermerkt, was unbedingt zu tun ist, und arbeite das ab. Der Rest muss warten. Punkt.)
Wenn dir Bewegung hilft, um den Kopf für Kreativität freizubekommen, könntest du vorher spazieren gehen oder ein leichtes Workout durchziehen – leicht wohlgemerkt, denn wenn du völlig kaputt vor der Tastatur hockst, hast du dir wieder ein Bein gestellt. Ich gehe zum Beispiel kurz mit dem Mops raus. Der freut sich, möchte eh nicht weit laufen und ich kann mir auf dem Weg schon mal ein paar Gedanken über meinen Text machen.
Hast du noch Telefonate zu erledigen? Dann mach das lieber vorher, denn auch solche Unterbrechungen können dich aus dem Tritt bringen. Vielleicht denkst du zwischendurch immer wieder daran, dass du jemanden anrufen musst, und blockierst dich damit. Wenn du nicht darauf angewiesen bist, erreichbar zu sein, könntest du das Telefon für die Schreibzeit komplett ausstellen.
Die Laune ist entscheidend
Um dich in eine positive Grundstimmung zu bringen, gibt es auch ein paar Tricks und Kniffe, wie zum Beispiel bestimmte Kleidung anzuziehen. Du kannst den Raum gemütlich einrichten, dir deinen Lieblingstee kochen, eine Kleinigkeit zu essen vorbereiten oder Kerzen anzünden. Ein gleichbleibendes Ritual hilft deinem Gehirn irgendwann, zu begreifen, dass jetzt Schreibzeit ist – und es sperrt sich nicht mehr so dagegen. Sobald ich zum Beispiel am Schreibtisch sitze, sortiere ich zunächst meine Unterlagen und bereite die benötigten Materialien vor. Manchmal entstaube ich erst die ein oder andere Ecke, damit ich mich wirklich wohlfühle. Nebenbei lasse ich leise Musik oder ein Video laufen, das mich in die richtige Stimmung versetzt. Ich blättere noch einmal durch bisher Geschriebenes, entweder durch eine meiner Veröffentlichungen oder durch die Textpassagen, die ich im aktuellen Projekt bisher geschafft habe. (Da muss ich mich dann aber zwingen, nicht zu überarbeiten. Ich möchte ja kreativ schaffen. Pingelig darf ich erst später sein!)
Dem ein oder anderen mag es helfen, in Texte anderer Autoren hineinzulesen. Auch wenn ich natürlich gern und viel lese, gibt mir persönlich das in diesem Moment nichts. Lesen ist für mich so mit Freizeit und Genuss verbunden, dass ich dann vermutlich kein Wort mehr tippen würde. 😉 (Apropos tippen: Vielleicht hilft es dir, den Einstieg von Hand zu versuchen. Mit einem gespitzten Bleistift oder einem Füller in dein Notizbuch zu schreiben, setzt eventuell die Energien frei, die du brauchst.)
Bei allen Tipps, die ich dir vorgestellt habe, finde ich persönlich es wichtig, dass sie wirklich den Charakter von Routinen oder gar Ritualen erlangen – denn erst dann ergibt sich ein Automatismus!
Hast du auch Rituale, die dir beim Schreiben helfen? Oder hast du Fragen? Dann schreib mir doch einen Kommentar!
Viele Menschen haben ein (fast) fertiges Manuskript in der Schublade liegen, veröffentlichen es aber nicht. Natürlich gibt es Schriftsteller, die tatsächlich nur für sich und ihre Schublade schreiben, vielleicht noch für die Familie, und damit zufrieden sind. Es gibt aber auch diejenigen, die unzufrieden mit diesem Zustand sind, und auch ich gehörte lange dazu. Dabei geht es nicht einmal darum, einen Bestseller zu landen, sondern um den Wunsch, das eigene Buch im Regal stehen zu sehen – sei es nun zu Hause oder in der Buchhandlung. Vielen reicht die virtuelle Variante und sie möchten ein E-Book herausbringen.
Auch du hast ein Buch, das auf die Veröffentlichung wartet, aber es gelingt dir einfach nicht?
Dann kommen hier 15 Gründe, warum du nicht veröffentlichst – und dazu ein paar Lösungsideen.
1. Ich weiß nicht, wie das technisch geht.
Die Sorge, die Veröffentlichung technisch nicht gewuppt zu bekommen. ist verständlich. Wenn du klassisch über einen Verlag veröffentlichen möchtest, wendest du dich am besten an eine Literaturagentur, da dies heutzutage der übliche Weg ist, um eine Tür ins Verlagshaus zu öffnen. Die technische Seite wird ab diesem Zeitpunkt für dich keine große Rolle mehr spielen, da du kaum in die Bredouille kommen wirst, dich mit ihr zu beschäftigen, von normalen Textverarbeitungskenntnissen einmal abgesehen.
Hast du dich allerdings für Selfpublishing entschieden, sieht die Sache etwas anders aus. Dem technischen Problem ist aber mit einer Methode abzuhelfen, die dir vermutlich liegen wird: lesen. Das Internet ist voll von How-to-Anleitungen, die dich durch den gesamten Prozess dirigieren. Auch ich habe mir Etliches anlesen müssen. Einige Links zu guten Seiten, die mir selbst weitergeholfen haben, findest du unten. Ich kann nur sagen: Es ist zu bewältigen, auch wenn du heute noch nicht weißt, was epub ist und wie man ein Buch setzt. Völlig wurscht. Du kannst das lernen!
2. Ich will, dass es perfekt ist.
Hach ja, der ewige Perfektionismus … Was meinst du, wie viele Bücher es auf dieser Welt gäbe, wenn nur die perfekten erscheinen dürften? Meine Schätzung: 0,0 Prozent. In jedem Buch wirst du Fehler finden, sei es nun in puncto Rechtschreibung, Grammatik, Buchsatz oder oder oder. Auch texthandwerklich finden sich haarsträubende Fehler. Erst kürzlich las ich ein Buch, bei dem es kurz vor Schluss zu einem Perspektivwechsel kam, der mich für einen Moment aus dem Tritt brachte. Na und? Das Buch war trotzdem gut.
Insofern kann ich dir nur Mut zusprechen: Du musst auf dieser Welt nicht perfekt sein, und dein Buch auch nicht. Gib einfach dein Bestes, aber auch das geht nur mit dem, was du bis zum jetzigen Zeitpunkt deines Lebens gelernt hast. Das ist okay. Du wirst vieles dazulernen, und das gerade beim Veröffentlichen. Ich spreche aus Erfahrung, denn mein erster Heftroman schrieb sich auch anders als der vierzigste. So what?! Entspann dich – und beglücke die Welt mit deinem unperfekten, aber mit viel Elan und gutem Willen geschriebenen Buch.
3. Ich habe kein Geld.
Das war früher mal eine Ausrede, heute aber nicht mehr. Ich weiß, überall wird gerade dazu geraten, sich alles einzukaufen, was nötig ist, um Verlagspublikationen Konkurrenz machen zu können: Lektorat, Cover, Korrektorat, Buchsatz, Marketing … Das hat auch alles seine Berechtigung, wenn du dein Buch gut am Markt platzieren willst.
Wenn du aber bereit bist, dich von diesem Ziel – das vielleicht ein Fernziel bleiben kann, mehr aber nicht! – zu verabschieden, und erst einmal damit leben kannst, kleine Brötchen zu backen, dann kostet dich deine Veröffentlichung gar nichts. Es gibt Anbieter, die dein E-Book für 0 Euro herausbringen. Voraussetzung ist, dass du einen Computer mit Internetanschluss nutzen kannst. Das war’s schon. Leg los!
4. Ich habe zu viel Geld und stecke immer mehr in mein Projekt.
Deine Sorgen möchte ich haben … Scherz beiseite: Natürlich ist man versucht, sein „Baby“ so gut zu füttern, wie es irgend geht. Und wenn es einem wirklich wichtig ist, ist man vielleicht bereit, auf den nächsten Sommerurlaub zu verzichten und sich stattdessen ein Lektorat einzukaufen. (Mit der Familie muss das dann jemand anderes klären …)
Es muss aber alles seine Grenzen haben. Der Markt rund ums selbst veröffentlichte Buch wird immer unübersichtlicher, auch wenn vieles davon wunderbar und hilfreich ist, und man muss aufpassen, seine Scheinchen beieinander zu halten. Setze dir am besten vorab eine Grenze. So wie jede Firma ein Budget für ihre Projekte hat, wirst auch du dir eines geben müssen – denn du brauchst ja auch noch ein paar Euros fürs nächste Buch, oder?
5. Ich bin schüchtern, introvertiert oder publikumsscheu.
Bei diesen „Problemen“, hinter denen sich oft große Stärke verbirgt, lohnt es sich, zu einem sehr frühen Zeitpunkt darüber nachzudenken, wie viel du von dir zeigen möchtest beziehungsweise zu welchen Zugeständnissen du bereit bist. Kommst du für dich zu dem Schluss, dass du dich der Öffentlichkeit nicht aussetzen möchtest, kannst du unter einem Pseudonym veröffentlichen. Das entlastet dich – und dein Buch ist trotzdem draußen. Die Entscheidung, ob du das Pseudonym aufdecken möchtest oder nicht, verschiebst du auch später.
6. Was werden die Nachbarn sagen?
Mit Sicherheit alles Mögliche. Wie immer.
Ganz ehrlich: Die Nachbarn reden doch sowieso, das wussten schon „Die Ärzte“. Wenn du peinliche Folgen fürchtest, weil du einen knackigen BDSM-Roman oder einen Thriller mit einem Kettensägen schwingenden Serienkiller geschrieben hast und das nicht mit Hinz und Kunz aus Haus Nummer 8 diskutieren möchtest – dann schau dir noch mal Punkt 5 dieser Liste an. Auch in diesem Fall solltest du dich fragen: Bin ich bereit, das auszuhalten? Oder veröffentliche ich lieber unter einem Pseudonym? Und dann los!
7. Ich habe Angst vor rechtlichen Folgen.
Natürlich solltest du dich schlaugemacht haben, was du darfst und was nicht. Dazu gibt es viele Internetseiten. Im Zweifelsfall kannst du über den Abschluss einer Media-Haftpflichtversicherung nachdenken. (Ich bin Mitglied im Selfpublisher-Verband, in den man auch eintreten kann, wenn man noch vor der ersten Veröffentlichung steht. Über den Verband gibt es die Möglichkeit, eine Media-Haftpflicht zu günstigen Konditionen abzuschließen. Auch hier gibt es aber diverse Anbieter und du kannst die Preise und Konditionen vergleichen.)
Die Media-Haftpflicht lässt mich persönlich besser schlafen, obwohl ich natürlich alles tue, um meine Texte einwandfrei zu veröffentlichen. Aber wir sind alle nur Menschen, und auch mir – und dir – können ungewollt Fehler unterlaufen. In vielen Fällen springt hier die Versicherung ein. Dieses Wissen nimmt dir unter Umständen die Angst – und deiner Buch-Veröffentlichung steht nichts mehr im Wege.
8. Alle anderen sind besser als ich.
Stell dein Licht mal nicht unter den Scheffel. Wer genau sind denn „alle“? Sind das die „alle“ aus der Schule, die meine Tochter zitiert, wenn sie das neue Handy haben will? Oder die „alle“, die mein Sohn bemüht, wenn es um die neue Spielkonsole geht, die angeblich „alle“ zu Weihnachten bekommen?
„Alle“ ist ein sehr großer Begriff, und wo es bei oben genannten Beispielen faktisch um maximal zwei Personen geht, denen entsprechender Besitz nachzuweisen ist, halte ich es für durchaus wahrscheinlich, dass du dich an zu wenigen übergroßen Vorbildern orientierst. Du solltest dich da maximal mit Leuten deiner eigenen Liga vergleichen. Kreismeisterschaft, nicht Olympia. Alles klar?
Also finde heraus, wer in deiner Liga spielt, und ordne dich da mal ein. Dann wirst du schon sehen, dass du zum jetzigen Zeitpunkt deines Lebens gar nicht so schlecht dastehst, und was du jetzt nicht kannst, das kannste lernen. Was dann die Zukunft bringt, hast du ein Stück weit in der Hand, je nachdem, wie viel Zeit und Energie du in dein Projekt steckst. Und die anderen, die angeblich alle besser sind, können ein guter Motivator für bessere Texte sein – und vor allem Kollegen, mit denen du dich vernetzen kannst!
9. Wenn ich keinen Verlag finde, will ich gar nicht veröffentlichen.
Yoah. Bisschen deprimierend, die Einstellung, aber wenn du damit glücklich wirst … Wirste nicht? Dann solltest du vielleicht mal an deiner Einstellung arbeiten. Der Selfpublisher-Markt ist für Autoren zurzeit schwierig, was das Einkommen angeht, das gilt aber auch für Verlagsautoren (siehe den entsprechenden Artikel in der aktuellen „Federwelt“ Nr. 136). Zählt also nicht. Und du willst ja momentan kleine Brötchen backen (siehe oben) und erst mal „nur“ veröffentlichen. Warum dann nicht als Selfpublisher?
Schiefe Seitenblicke hat man kaum noch zu befürchten, dafür hat sich die Branche in den letzten Jahren zu stark konsolidiert und viele gute Bücher auf den Markt gebracht. Immer mehr Leser wenden sich gerade Selfpublishern zu. Und das Ganze hat den Vorteil, dass du absolut selbstbestimmt arbeiten kannst und auf alle Schritte den Daumen drauf hast – für mich das relevante Kriterium für einen Wechsel. Ich mag unabhängiges Arbeiten und kaufe mir im Zweifelsfall Leistungen ein, die ich benötige. Wenn dich das auch reizt, leg los und veröffentliche dein Buch selbst. Der Wechsel in einen Verlag ist danach immer noch möglich, du bist nicht „verbrannt“. Vielleicht willst du dann aber gar nicht mehr wechseln, weil Selfpublishing dir mehr liegt. Das kannst du nur durch Ausprobieren herausfinden.
10. Ich habe keine Zeit, mich damit zu beschäftigen.
Du leidest nicht an Zeitmangel, sondern setzt keine Priorität aufs Veröffentlichen. Das ist ein Unterschied. Du hast es ja auch geschafft, das Buch zu schreiben, hast also die Priorität darauf gesetzt und anderes dafür bleiben lassen. Genauso läuft es mit dem Veröffentlichen. Natürlich, die Arbeitsschritte sind andere, oft technischer Natur, für dich vielleicht nicht so spannend oder sogar nervtötend. Hilft aber nix. Wenn du wirklich veröffentlichen willst, muss das deine Priorität sein. Sonst wird dat nix. Punkt.
11. Was habe ich der Welt schon zu sagen?
Boah. Das ist ja noch schlimmer als Punkt 8. Geht’s noch?
Du bist einzigartig. Eine*n wie dich gibt’s nicht noch mal auf diesem Planeten. Nur du hast diese Gene, nur du hast die Dinge erlebt, die Schicksalsschläge und großartigen Ereignisse. Nur du bist all diesen Menschen begegnet, die dich geprägt haben. Und nur du kannst diese Geschichten erzählen, mit deiner einzigartigen Stimme – weil es dich nur EIN MAL gibt. Noch Fragen?
12. Mein Rohentwurf ist fertig, aber die Überarbeitung schreckt mich ab.
Ja, Arbeit ist echt ätzend. Kenn ich. Drück ich mich auch gern vor.
Also hast du – wie ich – zwei Alternativen: Die Erstfassung in einem sehr, sehr guten ersten Guss zu schreiben, der kaum der Überarbeitung bedarf. Das erreichst du (vielleicht) mit viel Übung. Doch sobald du dich einer neuen Herausforderung stellst, zum Beispiel das Genre wechselst, dich an eine neue Perspektive herantraust oder ein größeres Ensemble, ist es vorbei damit.
Dann bleibt nur eines: Setz dich auf deinen Hintern und arbeite das Ding durch. Und das leider mehrfach.
Kürzlich habe ich ein langes Wochenende genutzt, die Familie ausquartiert und mich durch meinen nächsten Roman geackert. Das war fürchterlich anstrengend, aber auch sehr ergiebig. Das Schlimme daran ist: Es wird nicht die letzte Überarbeitung sein. Ich arbeite so, dass ich den Text zunächst an zwei Testleser gebe – in diesem Fall an meinen Mann und meinen Ex-Mann. Lustig, wo ich gerade drüber nachdenke …
Was die beiden eint? Der eine ist gemein und nimmt meinen Text gnadenlos auseinander, was in dieser Phase für mich sehr wichtig ist. Der andere findet alles toll und krittelt bloß an ein paar Rechtschreibfehlern rum, was in dieser Phase ebenfalls sehr wichtig für mich ist, weil ich mein „Baby“ das erste Mal jemandem zeige. (Nein, ich sage jetzt nicht, wer welchen Part übernimmt …)
Die Anmerkungen der beiden setze ich um. Dann geht der wieder überarbeitete Text an die nächsten Testleser. Und wieder überarbeiten. Dann kommt eventuell ein Lektorat. Wieder überarbeiten. Puh …
Was bedeutet das?
Antwort: Wenn du schon aufs erste Überarbeiten keinen Bock hast, dann kannst du’s mal grad vergessen. Denn du wirst dich dem mehrfach stellen müssen.
Aaaaber: Es gibt Hilfe. Die nennt sich B-e-l-o-h-n-u-n-g.
Die Überarbeitung eines Textes gleicht einer Challenge, die für mich manchmal viel anstrengender ist als das Schreiben der Rohfassung. Und eine Challenge schreit nach Belohnung, möglichst nach jeder genommenen Etappe. Überleg dir einmal in einer stillen Minute, was dir gut tun würde, und dann belohne dich auch wirklich damit. Dein Gehirn wird nach ein wenig Training checken, dass es was Gutes gibt, wenn es die Arbeit einfach erledigt – und sich irgendwann nicht mehr so dagegen sperren.
13. Mit meiner Überarbeitung bin ich nicht zufrieden. Das wird nie was. Weg damit!
Siehe zunächst die Punkte 8 und 11, die da bestimmt mitschwingen. Hinzu kommt aber noch Folgendes: Kurz vorm Ende hat schon so mancher aufgegeben. Da kommen noch mal alle Skrupel hoch, alle Steine, die dir dein Gehirn schon vorher in den Weg gelegt hat und die du erfolgreich zur Seite geräumt glaubtest. Zack, da sind sie wieder!
Aber jetzt nicht verzweifeln. Entweder schaffst du es selbst, gut zu dir zu sein, dich wieder auf Spur zu bringen und das Ding einzutüten, bevor du es zerstörst. Oder du suchst dir Hilfe, zum Beispiel bei einer Schreibgruppe, bei befreundeten Autoren-Kollegen oder einem Coach, den du dann natürlich bezahlen musst. Oft hilft die Sicht von außen, um die positiven Aspekte deiner Geschichte wieder in den Vordergrund zu rücken und dir Selbstvertrauen zu geben – damit du wieder an dich und deinen Text glauben kannst. Jetzt bloß nicht aufgeben!
14. Ich werde einfach nicht fertig.
Weil du vielleicht nicht fertig werden willst? Weil du dann groß und erwachsen sein und die Konsequenzen ziehen musst? Weil du dein „Baby“ loslassen und es hinaus in die Welt schicken musst?
Komm schon! Du schaffst das! Du bist schon so weit gekommen. Hör auf, dir selbst im Weg zu stehen und hau rein! Die letzten Meter ziehst du auch noch durch. Ich glaub an dich – und an dein Projekt.
15. Ich trau mich nicht, den Knopf zu drücken und das Ding hochzuladen.
Das erste Mal ist immer aufregend. Immer. Und rückblickend betrachtet wirst du es als etwas ganz Besonderes in Erinnerung behalten. Daher ruf dir in diesem Moment all die ersten Male, die du in deinem langen Leben „durchlitten“ hast, in Erinnerung: Ist es nicht großartig, dass du das alles erleben durftest?
Und jetzt auch noch das. Und DU hast es gemacht. Phantastisch, großartig, unglaublich! Mit diesem Knopfdruck beginnt der nächste Abschnitt in deinem Leben als Autor*in, Schriftsteller*in oder wie auch immer du dich siehst. Und jetzt drück!
Da bist du ja! Du hast es geschafft, hast dich überwunden und alles durchgezogen, was an Herausforderungen auf dich gewartet hat. Ich beglückwünsche dich zu deinem Mut und deiner Stärke.
Und zu deinem ersten Buch!
E n d e
Hast du dich in dieser langen Liste irgendwo wiedergefunden? Ich kann sogar bei fast allen Punkten ein Häkchen machen. Je nach Gemütslage (und Kontostand) traf mal das eine, mal das andere auf mich zu. Trotzdem habe ich den Widerstand überwunden – und veröffentlicht. Und was ich kann, das kannst du auch!
Hast du noch mehr Tipps und Anregungen, um aus der Nicht-Veröffentlichen-Falle herauszukommen? Oder hast du Fragen? Dann schreib mir einen Kommentar.
Holl di munter!
Deine Kerstin
Ein paar nützliche Links:
Der Selfpublisher-Verband vertritt die Interessen unabhängiger Autorinnen und Autoren