Das Jahresende naht

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In Rheinland-Pfalz enden dieses Wochenende die Sommerferien. Damit kehrt hier bald wieder eine Routine ein. Für mich ist dieser Zeitpunkt immer eine gute Gelegenheit, um mir meine Planung für die restlichen Monate des Jahres anzusehen. Mach gerne mit und plane auch für dich, was du von September bis Dezember schriftstellerisch noch anstellen willst. 🙂

Messebesuche

Deutlich markiert stehen sie in meinem Kalender: die anstehenden Messen, an denen ich teilnehmen möchte.

  • Zunächst ist da die BuchBerlin am 30. September und 1. Oktober 2023. Hier werde ich mit 21ufos.de am Stand der Agentur Autorenträume vertreten sein, unseren Kurs und meine Dienstleistungen rund ums Lektorat vorstellen. Im Gepäck habe ich dann außerdem meine Bücher und einen Probedruck von „Wimpel und die rote Koralle“. Meine Bücher kannst du auch am Stand des Bookerfly Clubs besuchen.
  • Danach folgt die Frankfurter Buchmesse vom 18. bis zum 22. Oktober 2023. Ich werde samstags vor Ort sein, um zu bummeln und meine Herzgespinste-Kolleginnen zu treffen. Darauf freue ich mich sehr! (Mit Glück kannst du „Wimpel und die rote Koralle“ dann bereits am Stand des Selfpublisher Verbands besuchen, doch das ist noch nicht sicher.)
  • Im Herbst steht außerdem die Oldenburger Kinder- und Jugendbuchmesse KIBUM an, und zwar vom 11. bis 21. November 2023. Hier wird „Wimpel“ ebenfalls ausgestellt. Ob ich persönlich vor Ort sein werde, weiß ich noch nicht.

Rund ums Lektorat

Das erste Modul des Zertifikatslehrgangs „Freies Lektorat“ der Akademie der Deutschen Medien habe ich erfolgreich im August absolviert (Freies Lektorat I – Sicher redigieren). Juchhu! Es war eine tolle Fortbildung, bei der ich viel gelernt und nette Kolleg:innen kennengelernt habe. 

Ob ich das zweite Modul in diesem Jahr belegen kann, weiß ich noch nicht, denn: Im November und Dezember folgt die Seminarreihe „Freies Lektorat“ im WILA Bonn. Damit bin ich im Bereich Fortbildungen gut ausgelastet, denn ich lektoriere bereits parallel, leite den Kurs „Lebe deinen Autorentraum“ gemeinsam mit Sandra von der Agentur Autorenträume und habe eigene Veröffentlichungen, die an den Start gebracht werden wollen.

Größere Texte für ein Lektorat nehme ich voraussichtlich erst wieder im Januar an. Kontaktiere mich frühzeitig, wenn du mit mir zusammenarbeiten willst. Schreibe am besten eine Nachricht an: kerstin@21ufos.de 

Herzgespinste on tour

Nach einer Sommerpause sind meine Herzgespinste-Kolleginnen und ich wieder aktiv. Wir produzieren fleißig neue Podcast-Episoden und planen ein Treffen auf der Frankfurter Buchmesse.

Hier geht es zur aktuellen Folge.

Bücher, Bücher, Bücher

Natürlich möchte ich weiterhin selbst veröffentlichen.

  • Im Oktober steht die Veröffentlichung der Print-Ausgabe von „Wimpel und die rote Koralle“ an, auf die ich mich sehr freue. Damit habe ich ein wichtiges Projekt meiner langen Liste abgeschlossen, ein Kinderbuch, das ich meinem Lebenswerk hinzufügen kann. Ein Kinderbuch zu veröffentlichen, ist ein sehr komplexer Vorgang, viel komplexer, als ich es mir vorgestellt hatte. Hier habe ich bereits darüber geschrieben. Nach der Veröffentlichung der Print-Ausgabe teile ich weitere Learnings mit dir.
  • Vor dem Jahresende soll „Der Koffer im Leuchtturm“ als Gesamtausgabe erscheinen. Die zweiteilige Erzählung gab es bereits als E-Book, doch nun soll alles noch mal „in schön“ erscheinen, mit tollem Cover und auch als Print-Ausgabe. Schauen wir mal, ob das klappt, denn:
  • Alle meine Bücher wechseln im November beziehungsweise Februar den Distributor. In diesem Zuge möchte ich alle noch mal „anfassen“, überarbeiten, an meinen jetzigen Wissensstand anpassen. Dafür muss ich mir im Oktober Zeit freischaufeln und nehme daher in diesem Monat nur kurze Texte für ein Lektorat an.
  • Außerdem plane ich gerade mein nächstes Buch, mein erstes Sachbuch. Neuland für mich und sehr spannend.

Puh! Wenn ich mir diese Aufstellung ansehe, wird mir ein wenig schwindelig. Aber Schritt für Schritt. Das kann ich nur immer und immer wieder betonen. Plane und arbeite dann eine Aufgabe nach der anderen ab. Hier habe ich dir aufgeschrieben, wie ich aktuell plane.

Bedenke: Eine gute Planung ist wichtig, und trotzdem wird immer etwas hintenüberfallen. Momentan drücke ich mich vor der Kontaktierung von Bloggern für die „Wimpel“-Veröffentlichung, obwohl sie in meiner Projektplanung steht und längst erledigt sein sollte. Wir können nicht immer und in allem gut sein. Sei milde mit dir. Ich bin es auch. 😉

Und jetzt du!

Wie sieht es bei dir aus? Was hast du bis zum Jahresende vor? Was möchtest du erledigt haben? Was sind deine Ziele? Frage dich realistisch(!), wie viel Zeit du für eine Aufgabe benötigst, teile sie in Schritte ein und trage sie in deinen Kalender ein, damit du sie im vorgegebenen Zeitrahmen erledigen oder deine Zeitplanung gegebenenfalls anpassen kannst. Aber wenn du bis zum Jahresende ein Buch geschrieben haben möchtest, was durchaus möglich ist, dann wirst du dich langsam hinsetzen und schreiben müssen. 🙂 Viel Spaß dabei!

Für regelmäßige Motivation und Inspiration lies gerne meine Blogartikel, höre meinen Podcast und folge mir auf Instagram, wo ich dich nahezu täglich mit einer Portion Input rund ums Kreative Schreiben versorge.

Holl di munter

deine Kerstin

In 4 Schritten zum Schreib-Ort

Ich habe ein neues Arbeitszimmer. Klingt nicht spektakulär, aber du kannst dir gar nicht vorstellen, was das für mich bedeutet: In den vergangenen Jahren habe ich zwischen einem Bad und zwei Kinderzimmern in einem Durchgangsraum gesessen und geschrieben, Podcasts und Videos aufgenommen, Meetings abgehalten und so weiter. Es versteht sich von selbst, dass das nicht einfach war, wenn du meine Veröffentlichungen verfolgt hast.

Nun habe ich also endlich einen Raum, dessen Tür ich nach Belieben schließen kann. Juchhu!

Vielleicht sehnst du dich auch danach. Vielleicht sitzt du an deinem Küchentisch, um zu schreiben, auf deinem Sofa oder Bett oder weichst in eine Bibliothek oder ein Café aus. All das kenne ich auch. Meine Texte sind im Laufe der Jahrzehnte an den verrücktesten Orten entstanden, unter anderem an einem Küchentresen auf Teneriffa – was nicht zu meinen schlechtesten Erinnerungen gehört. 😉

In meinem Schreibtipp-Video auf Instagram habe ich dir am Mittwoch bereits mitgegeben, dass der Ort nicht perfekt sein muss, um mit dem Schreiben zu beginnen. Ich will nicht sagen, dass es eine Ausrede ist, wenn dich deine Umgebung vom Schreiben abhält. Aber du kannst einiges tun, um sie so umzugestalten, dass du trotz widriger Umstände in den Schreibflow kommst. Heute gibt es ein paar vertiefende Anregungen für dich.

Schritt 1: Träume konkret

Wie sieht dein liebster Schreibort aus? Spinne einfach mal herum! Es können ganze wilde Orte sein, die aktuell undenkbar sind. Ich hätte beispielsweise gerne eine hypermoderne Schreibhütte am Ende eines langen Gartens, ein Kubus aus Holz und Glas, in dem nichts Platz hat außer mein Schreibtisch, ein Sessel und Bücherregale, versehen mit einem ultraschnellen Internetanschluss. Okay, ein Bad darf auch noch rein und eine Teeküche. Aktuell illusorisch. Aber ein toller Traum!

Wie sieht dein idealer Schreibort aus? Schreibe es auf, male es, schneide Fotos aus Katalogen aus, erstelle ein Collage oder eine Pinnwand auf Pinterest. Sieh dir dein Werk an: Das ist, wo du vielleicht mal hinwillst. Akzeptiere, dass dein idealer Ort aktuell nicht möglich ist. Vielleicht wächst du hin oder er verändert sich im Laufe der Zeit. Aber jetzt ist er raus aus deinem Kopf. (Falls du zu den glücklichen Menschen gehörst, die einen realistischen, umsetzbaren Traum haben: Nimm ihn mit in die nächste Übung.)

Schritt 2: Analysiere den Ist-Zustand

In der zweiten Übung analysierst du deine aktuelle Schreibsituation. Versuche, noch nicht zu bewerten. Schreibe erst mal vorurteilsfrei auf, wo und wie du aktuell schreibst, auch wenn dich vielleicht manches stört:

  • Wo schreibst du aktuell? Ist es immer der Küchentisch? Oder das Sofa? Weichst du mitunter auch an andere Orte aus?
  • Hast du alles, was du brauchst, griffbereit? Oder musst du alles zusammensuchen? Notebook, Block, Stifte, Notizzettel, Karteikarten, Literatur zur Recherche usw.
  • Kannst du die Tür schließen und beim Schreiben allein sein? Oder ist Gewusel um dich herum?
  • Herrscht Ordnung an deinem Schreibort? Liegt die ungefaltete Wäsche vor dir oder der dringend fällige Papierkram, weil auch der Rest der Familie den Schreibtisch nutzt? Lenkt dich die Unordnung ab? (Ist nicht bei allen Schreibenden so, kann aber der Fall sein.)
  • Wie ist der Raum ausgeleuchtet?
  • Ist die Temperatur angenehm?
  • Ist die Atmosphäre gemütlich und einladend? Fühlst du dich wohl und bist gerne dort?
  • Notiere, was dir sonst noch zu deinem Schreibort auffällt.

Schritt 3: Das Gute und das Schlechte benennen

Gehe deine Aufzeichnungen durch. Fische die Dinge heraus, die du negativ bewertest und fasse sie in einer Liste zusammen, zum Beispiel:

  • keine gute Lichtquelle, Augen ermüden schnell
  • Stuhl nach einer Weile unbequem
  • Mich stört, dass ich immer erst alles zusammensuchen muss.
  • Kleine Diebe klauen immer meine Stifte. 😉
  • usw.

Du verstehst, was ich meine. Jetzt hast du zusammengefasst, was du an deinem Schreibort als schön und problematisch empfindest. Er ist aber vermutlich momentan der einzige, den du hast. I feel you. Auch ich habe teils unter sehr schwierigen Bedingungen produziert und musste damals sogar meine kleine Tochter und mich von den Tantiemen über Wasser halten. Was ich dir sagen möchte: Lass dich nicht vom Schreiben abhalten, auch wenn der Ort nicht perfekt ist.

Schritt 4: Verändern, was veränderbar ist

Vielleicht konntest du bislang nicht konkret benennen, was dich stört. Jetzt hast du es schwarz auf weiß. Du hast eine Liste und kannst dir jeden einzelnen Punkt anschauen und dich fragen: Kann ich daran etwas ändern? Falls ja: Was könnte ich verbessern? Das kann eine Weile dauern. Über manche Dinge habe ich ewig nachgedacht. Manchmal kam eine Idee auch von außen, durch einen Coach oder aus der Familie. Außenstehende haben manchmal einen frischeren Blick auf eine schwierige Situation. Frag daher auch einfach mal eine Person deines Vertrauens, wenn du nicht weiterweißt.

Ein paar Beispiele, wie du schnell und kostengünstig eine Veränderung herbeiführen kannst:

  • Das Licht ist schlecht? Rücke die Möbel oder organisiere dir eine zusätzliche Lichtquelle, zum Beispiel eine Lampe aus einem anderen Raum.
  • Du musst immer alles zusammensuchen? Packe alles, was du brauchst, in eine Notebook-Tasche, einen Rucksack oder auf einen rollbaren Küchenwagen. Das ist dann dein Mini-Büro und für die anderen Familienmitglieder tabu. (Je nach Alter der Kinder ist das eine oder das andere empfehlenswerter. Ein Zweijähriger macht vor dem Küchenwagen meiner Erfahrung nach nicht Halt und mopst die Stifte. 😉 )
  • Du nutzt den Schreibtisch gemeinsam mit anderen? Vereinbart eine Grundordnung, an die sich alle halten müssen. Das ist nicht anmaßend, sondern hat was mit Respekt und Höflichkeit den anderen Familienangehörigen gegenüber zu tun. Kann jede:r lernen, auch in höherem Alter. Vielleicht kann auch jede:r eine Kiste/Schublade o.ä. für sein persönliches Zeug bekommen.
  • Es ist ungemütlich und/oder kalt? Schaffe eine freundlichere Atmosphäre durch Blumen, eine Kerze, die du zum Schreiben anzündest, deinen Lieblingsbecher mit Tee oder ein schönes Bild, auf das du deinen Blick richten kannst. Eine Kuscheldecke oder ein erwärmtes Kirschkernkissen können auch helfen. Lege dir vor Beginn deiner Schreibzeit alles zurecht. Warte nicht ab, bis dir ungemütlich wird, denn dann hast du schon eine Unterbrechung provoziert.
  • Wechsle deine Sitzgelegenheit, indem du zum Beispiel einen großen Gymnastikball anschaffst (gibt es oft im Angebot oder gebraucht für wenige Euro). Der eignet sich nicht nur für Sportübungen, sondern auch wunderbar als alternatives Sitzmöbel, ist rückenfreundlich und kann auch vom Rest der eventuell vorhandenen Familie benutzt werden.

Natürlich kann ich hier nicht für jeden Fall eine Lösung anbieten. Es sind Beispiele. Und manches müssen wir vielleicht einfach für den Moment akzeptieren. Dafür haben wir jetzt ja unser Traum-Bild, auf das wir sehnsuchtsvoll hinarbeiten können. Alles andere haben wir in einer Liste zusammengefasst, die wir Schritt für Schritt abarbeiten und uns ein immer positiveres Schreibumfeld schaffen können. Dabei wünsche ich dir ganz viel Freude.

To-do-Liste

Hier noch einmal deine Aufgaben zusammengefasst zum Abhaken:

  • Schritt 1: Träume konkret. Stelle dir deinen idealen Schreibort vor.
  • Schritt 2: Analysiere den Ist-Zustand. Schreibe alles, was dir zu deinem aktuellen Schreibort auffällt, auf – ohne Beurteilung.
  • Schritt 3: Das Gute und das Schlechte benennen. Erstelle eine Liste mit den Punkten, die du verändern kannst. Denke dabei auch an deinen idealen Traum-Schreibort: Was ist vielleicht in Ansätzen übertragbar?
  • Schritt 4: Verändern, was veränderbar ist. Arbeite die Liste ab und verändere Schritt für Schritt deine Schreibumgebung, bis sie deinen Ansprüchen genügt.

Falls du Fragen oder Anregungen hast, schreib mir gerne an kerstin@21ufos.de

Holl di munter

deine Kerstin

Ein Text entsteht

Geschichten entstehen auf unterschiedliche Art und Weise: Manchmal werden sie in Auftrag gegeben und ein paar Wochen später geplant veröffentlicht; manchmal vergehen zwischen dem ersten getippten Wort und der Fertigstellung mehrere Jahre, und dann landet die Story in der Schublade. Dazwischen ist viel möglich. Ein paar Entstehungsmöglichkeiten möchte ich heute für dich beleuchten und Tipps für deine eigene Arbeit daraus ableiten.

Version 1: Schnell und geplant

Diese Art des Schreibens habe ich zuerst im Journalismus kennengelernt: Morgens war die Seite leer, abends musste sie voll sein. Der Andruck am Abend hing stets drohend über den Kolleg:innen und mir. Ob man in einem kreativen Loch steckte, war egal, denn die Artikel mussten getippt werden. Punkt.

Auch aus meiner Zeit als Heftroman-Autorin ist mir das Produzieren auf eine baldige Deadline hin bekannt. Manchmal vergingen nur wenige Wochen bis zum Druck. 100 Normseiten pro Heft hießen dabei 100 Normseiten, nicht 95 und auch nicht 105. Auf den Punkt schreiben, liefern wie nach Vorlage des Exposés abgesegnet – das war über mehrere Jahre hinweg mein täglich Brot.

Ein klein wenig Erfahrung konnte ich außerdem als Texterin im Bereich Werbung sammeln, habe aber schnell gemerkt, dass dieser Bereich nichts für mich ist. Doch auch hier: Deadline, schnelle Lieferung. Zack!

Pro: Der klare Vorteil liegt für mich in der Textproduktion. Der Text muss fertig werden, und in der Regel wird er das dann auch. Strebst du einen hohen Output an, möchtest schnell viel produzieren, sind feste Deadlines dabei gute Hilfen. Als Selfpublisher:in hast du keine Deadlines? Doch, wenn nämlich ein Dienstleister auf deinen Text wartet, dich eingeplant hat, und danach der nächste usw. Das kann positiven Druck erzeugen, fertig zu werden.

Kontra: Der Druck kann auch ins Negative ausschlagen, deine Motivation unterwandern oder zu einer ausgewachsenen Blockade führen. Außerdem kann der hohe Output zu einer Erschöpfung führen. Warnsignale solltest du früh wahrnehmen und gegensteuern. Ich bin damals über meine Grenzen gegangen. Heute wüsste ich, was zu tun ist, aber das sind Erfahrungswerte, die man nur mit der Zeit gewinnen kann.

Tipp: Wenn du dir unsicher bist, wie du mit Deadlines klarkommst, probiere es erst mal mit einer Ausschreibung für eine Anthologie. Eine Kurzgeschichte ist erstens schnell geschrieben, zweitens wartet keiner auf deinen Text bzw. du gerätst nicht in Verzug. Beobachte dich: Wie reagierst du auf die Deadline? Beflügelt sie dich? Oder bremst sie dich aus?

Version 2: Strukturiert ohne Termin

Natürlich musst du dir keine Deadline setzen. Sei es ein langer Text wie ein Roman oder ein kurzer wie eine Erzählung: Wenn er nicht geschrieben wird, kann er nicht veröffentlicht werden. Auch ohne Deadline kannst du deinem kreativen Arbeiten eine Struktur verleihen, indem du zum Beispiel die einzelnen Arbeitsschritte durchplanst, z.B. Phasen für die Recherche, das Plotten, Schreiben und Überarbeiten einplanst und dir beispielsweise Wochen dafür blockst. Du hast keinen Abgabetermin mit einem externen Dienstleister, weißt aber so ungefähr, wann du was erledigt haben möchtest, um fertig zu werden. 

Pro: Du bist frei! Keine:r wartet auf dich, setzt dich mit einer Deadline unter Druck. Dein kreatives Arbeiten wird nicht von außen gelenkt, sondern du bestimmst über die Abläufe.

Kontra: Die Zusammenarbeit mit Dienstleistern wird sich erfahrungsgemäß strecken, weil du beispielsweise keine:n Lektor:in findest, wenn dein Text fertig ist. Dann wirst du warten müssen, bis jemand einen freien Slot für dich hat. Wenn du mit einer bestimmten Lektorin, einem bestimmten Lektor zusammenarbeiten möchtest, empfehle ich dieses Vorgehen nicht, denn die Vorlaufzeit beträgt meist mehrere Monate. Das gleiche gilt für Korrektor:innen und Buchsetzer:innen.

Tipp: Meiner Erfahrung nach kann man mit dieser Methode ins Bummeln geraten, weil keine Termine ausgemacht sind. Ist mir selbst auch schon passiert. Das Risiko, dass dein Text niemals fertig wird und du dein Projekt abbrichst, ist außerdem hoch. Probiere auch hier mit einem kurzen Text aus, wie die Abläufe sind, und ob du mit deinem Tempo zufrieden bist. Falls ja, versuche dich an einem längeren Projekt.

Version 3: Aus dem Bauch in den Kalender

Eine weitere Möglichkeit, einen Text entstehen zu lassen, ist folgende: Du schreibst ohne Plan, aus dem Bauch heraus, hast aber einen Termin im Kalender stehen, bis wann du fertig sein möchtest.

Bist du ein Plotter, also jemand, der seine Texte vor dem Schreiben gerne intensiv entwickelt, wird dir dieser Ansatz vermutlich nicht zusagen. Für ein kurzes Projekt könntest du es trotzdem mal ausprobieren, einfach, um diese Art des Schreibens auch mal kennengelernt zu haben.

Bist du ein Bauchschreiber, der seine Geschichte während des Schreibens entwickelt, hat der Ansatz den Vorteil, dass du fertig werden musst. Der Termin steht. Trödelei, das Verfolgen unergiebiger Handlungsstränge, das Starren aufs weiße Blatt – nicht möglich!

Pro: Das Risiko, dass du dein Projekt irgendwann abbrichst oder auf Seite 1200 landest, ohne dass das Ende in Sicht ist, wird hier minimiert. Der Termin begrenzt dich automatisch und fokussiert dich.

Kontra: Das, was Bauchschreiber oft besonders schätzen, nämlich die kreative Freiheit, wird hier eingeschränkt. Du bist nicht vollkommen frei in deinen Entscheidungen, weder inhaltlich noch zeitlich.

Tipp: Natürlich gibt es auch Bauchschreiber, die routinemäßig ihre Projekte beenden, auch ohne Termine. Meiner Erfahrung nach sind die Risiken aber hoch und lassen sich durch fixe Termine minimieren. Wenn du sichergehen möchtest, dass du trotz Bauchschreiberei deinen Termin hältst, schreibe nicht nur eine persönliche Deadline in den Kalender, sondern vereinbare einen Abgabetermin mit einem Dienstleister. Alternativ kannst du deine Deadline nach außen kommunizieren. Auch das kann einen positiven Druck erzeugen.

Version 4: Ganz ohne Plan

Die letzte Möglichkeit beinhaltet vermutlich den größten Teil an persönlicher Freiheit im Prozess. Du plottest oder bauchschreibst oder mixt beides, wie du lustig bist, planst nichts und veröffentlichst irgendwann oder auch nicht, arbeitest vielleicht an mehreren Projekten gleichzeitig, lebst dich kreativ vollkommen aus.

Spricht dich an? #ifeelyou Auch ich hatte nach langer Zeit des völlig getakteten Schreibens das dringende Bedürfnis, vollkommen frei an meinen Geschichten arbeiten zu können. Ist das nicht echte, unverfälschte Schriftstellerei?

Dachte ich lange – und wurde eines Besseren belehrt. Bei mir führte dieser Ansatz nämlich dazu, dass meine Projekte nicht mehr fertig wurden und in unterschiedlichen Entwicklungsstadien in der Schublade landeten. So sind meine 21ufos entstanden, meine 21 unfertigen Objekte. Immerhin profitierst du davon, denn sonst gäbe es 21ufos.de nicht. 😉

Trotzdem: Wenn ich vorher gewusst hätte, welche Durststrecke mich erwartet, hätte ich diesen Weg nicht gewählt, denn ich habe zwar geschrieben, aber nicht mehr veröffentlicht, und das über etliche Jahre hinweg. Der Schritt ins Selfpublishing und die Gründung von 21ufos.de waren meine Befreiungsschläge aus dieser Krise. Daher: 

Pro: maximale kreative Freiheit

Kontra: maximale kreative Freiheit 😉

Tipp: Probiere es ruhig aus, wenn dein Herz dich hinzieht. Begrenze diese Phase aber zeitlich, damit es dir nicht ergeht wie mir und du hängenbleibst. Stecke dir vorher einen festen zeitlichen Rahmen von einigen Wochen, Monaten oder auch einem Jahr. In diesem Zeitraum probierst du es aus. Wenn es nicht funktioniert, ziehe früher als ich die Reißleine und komme über andere Ansätze in die Fertigstellung und dann auch die Veröffentlichung.

Fazit

Dies war ein kleiner, nicht abschließender Überblick über unterschiedliche Herangehensweisen. Dabei ist kein Weg besser oder schlechter als der andere. Er passt einfach im Idealfall genau zu dir und deinen Projekten. Ich kann nur empfehlen, verschiedene Wege auszuprobieren. Manchmal zapft man dadurch kreatives Potential an, mit dem man gar nicht gerechnet hatte. Dabei darfst du auch ruhig mal deine Komfortzone verlassen. Mit der Zeit lernst du dich immer besser kennen und weißt, was funktioniert und was nicht.

Welcher Prozess spricht dich an? Konntest du dich wiederfinden? Schreib mir gerne an kerstin@21ufos.de oder hinterlasse unten einen Kommentar.

Holl di munter

deine Kerstin

Sommerlektüre für Autor:innen

Im Sommer bin ich ein bisschen lesefaul. Erst wenn das Wetter kühler wird, setzt bei mir die Leselust wieder ein. Geht es dir auch so? Dann habe ich ein paar Lesetipps für die Sommermonate, die dich als Autorin weiterbringen und nicht „beschweren“. (Natürlich auch für alle geeignet, die auch im Sommer gerne lesen. 😉 Nimm mit, was du gebrauchen kannst.)

Lesetipp 1: „Emma“ von Jane Austen

„Emma“ gehört zu Jane Austens späteren Werken. Von der Atmosphäre her empfinde ich diesen Roman als ihren hellsten, lichtesten. Was könnte besser zum Sommer passen? Im Laufe der Geschichte wird auch mal Weihnachten gefeiert, aber sei’s drum. Der Frühling kommt und mit ihm ein Ende der Irrungen und Wirrungen. 

Was du als Autorin von „Emma“ lernen kannst: Beschränke dich! „Emma“ spielt im kleinen Örtchen Highbury mit einem begrenzten Personal. Doch die Begrenzung ist Jane Austens Spezialität. Zu Lebzeiten und kurz danach wurde sie für ihre „drei, vier Familien auf dem Lande“ belächelt. Heute wissen wir: Das ist ganz große Kunst. Sie schrieb nicht nur über das, was sie kannte, sondern beschränkte sich hier auf ein ganz klar abgestecktes Umfeld. Es muss nicht immer um die Welt gehen. Ein Dorf kann reichen, um ein reiches Personal zu entwickeln.

Zusatztipp: Meine liebste Verfilmung ist die von 1996 mit Gwyneth Paltrow. Nach der Lektüre sehr zu empfehlen.

Lesetipp 2: Fachliteratur deines Themengebiets

Wenn du das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden willst, dann nutze die Zeit im Liegestuhl oder auf der Picknickdecke, um dich mit deinem Themengebiet zu beschäftigen. Ich weiß nicht, in welchem Genre du schreibst und welche Literatur sinnvoll wäre. Was ich weiß: Es muss kein sperriger Wälzer sein. Zu vielen Themengebieten gibt es gute populärwissenschaftliche Literatur, die sich der Leserin leicht erschließt. Oder schau mal nach Fachzeitschriften in deinem Bereich. Im Sommer lese ich manchmal lieber eine Zeitschrift zur Altertumskunde als einen historischen Roman. So hast du die Zeit sinnvoll genutzt, eine Leseflaute überbrückt und etwas für dein Hintergrundwissen getan.

Zusatztipp: Bewegst du dich im Mittelalter? Dann möchte ich dir das Buch „Frauen im Mittelalter“ von Edith Ennen ans Herz legen.

Lesetipp 3: Ratgeber zum Kreativen Schreiben

Auch ein klassischer Schreibratgeber darf heute nicht fehlen, und zwar die „50 Werkzeuge für gutes Schreiben“ von Roy Peter Clark. Dieser Ratgeber ist im positiven Sinne kleinteilig angelegt und durch Übungen zusätzlich kurzweilig. Ich arbeite immer wieder mit ihm und picke mir die Passagen heraus, die gerade zu meinem „Problem“ passen, habe ihn aber auch schon komplett gelesen. Mittlerweile vermutlich mehrfach. 😉 Für mich ist dieses Buch ein bisschen die eierlegende Wollmilchsau auf dem Creative-Writing-Markt: Von Mindset-Fragen über die Konstruktion langer Sätze bis zum Finden der eigenen Stimme gibt es hier alles mögliche zu lernen. Die Lektüre tut nicht weh, und wenn man im Schatten zur Siesta einschläft, fällt der Anschluss danach leicht.

Zusatztipp: #werbung

Du möchtest mehr über diese ominöse „Stimme“ erfahren, warum sie wichtig für dein Schreiben und das Marketing ist und wie du sie finden kannst? Dann komm in den Kurs Lebe deinen Autorentraum von der Agentur Autorenträume und mir. 🙂 )

Lesetipp 4: der selfpublisher

Kennst du die Zeitschrift „der selfpublisher“? Die Zeitschrift für Autor:innen, die in Eigenregie veröffentlichen, beleuchtet aktuelle Themen des Marktes, beschäftigt sich mit Buchsatz und Bloggern, interviewt erfolgreiche Selfpublisher, berichtet aus der Buchbranche, gibt Tipps zur Covergestaltung et cetera.

Zusatztipp: Mitglieder des Selfpublisher Verbands e.V. erhalten die Zeitschrift automatisch im Rahmen ihrer Mitgliedschaft. Ansonsten findest du sie im gut sortierten Zeitschriftenhandel oder online zum Bestellen auf autorenwelt.de.

Lesetipp 5: Kurzgeschichten und Erzählungen

Ich bin bekennender Fan der kurzen Form. Meine erste literarische Veröffentlichung war eine Kurzgeschichte in der Anthologie „ReiseLust“ des Storia Verlags. In der Spenden-Anthologie „Traumfabrik-Geschichten“ ist ein Theaterstück von mir erschienen. Ich lese die kurze Form auch sehr, sehr gerne. Auf meinem Nachttisch liegt gerade „Bei Anbruch der Nacht“ von Kazuo Ishiguro. Sehr empfehlen kann ich auch die Erzählungen einer meiner Lieblingsautorinnen, Alice Munroe, Nobelpreisträgerin von 2013.

Welchen Kurzgeschichtenband du auch immer liest: Lasse dich von der Form inspirieren! Sieh dir den formalen Aufbau an, die inhaltliche Gestaltung, die Figurenentwicklung. In einem kurzen Text muss jedes Wort sitzen, fliegt alles „Überflüssige“ raus. Das ist spannend, und du kannst deine Erkenntnisse auf eigene Texte übertragen.

Zusatztipp: Die Agentur Autorenträume veranstaltet auch in diesem Jahr eine Ausschreibung für eine Spenden-Anthologie, dieses Mal zum Thema „Visionär“. Vielleicht möchtest du teilnehmen? Dann hast du noch bis zum 31.7.2023 Zeit. Du hast nicht mehr viel Zeit für’s Schreiben, aber das muss nicht unbedingt schlecht sein. Unter Zeitdruck ist schon so manch guter Text entstanden. Hier geht’s zur Ausschreibung.

Fazit

Ob du nun im Sommer gern oder weniger gern liest, es gibt viele Möglichkeiten, die warmen Monate sinnvoll mit deiner Schreibleidenschaft zu verbinden. Ich hoffe, dass bei meinen Tipps etwas für dich dabei war. Wenn du weitere Fragen oder Anregungen hast, schreibe mit gerne an: kerstin@21ufos.de

Holl di munter

deine Kerstin

Offene Enden? 5 Tipps

Kürzlich war ich mit meinem Mann im Kino, der erste Besuch dort seit vielen Jahren. Wir haben uns den Film „Indiana Jones“ angesehen, der uns beiden gut gefallen hat. Es war eine Zeitreise, richtiges Popcorn-Kino. Aber: Hinterher saßen wir im Auto und haben darüber diskutiert, ob denn alle offenen Enden aufgelöst wurden. Dabei ist mir noch einmal bewusst geworden, wie wichtig es ist, jeden Handlungsstrang, der in einer Geschichte aufgenommen wird, am Ende auch aufzulösen. Das gilt nicht nur für den Film, sondern auch für unser Metier, das Schreiben. (Und natürlich steckt hinter jedem Film ein Drehbuch und damit auch das Schreiben. Ich habe selbst auch ein Drehbuch verfasst.)

Vielleicht fällt dir ein Film oder ein Buch ein, bei dem du das Gefühl hattest, dass Handlungsstränge aufgenommen wurden, die dich am Ende ratlos zurückgelassen haben; bei denen vielleicht nicht klar wurde, wie es nun ausgeht. Das kann gewollt sein – als klassisches „offenes Ende“, bei dem der Leserin bewusst überlassen wird, die Geschichte zu Ende zu denken – im Gegensatz zum glücklichen oder tragischen Ende.

Manchmal ist es aber offensichtlich ein „Unfall“, wenn ein Handlungsstrang nicht beendet wurde. Nicht nur in den Genres Krimi und Thriller ist das wichtig, sondern auch im Liebesroman und allen anderen Genres. Heute gibt es daher 5 Tipps von mir für dich, damit dir solche Unfälle erspart bleiben. (Auf das Herausfischen solcher Unfälle achte ich während eines Lektorats übrigens besonders. 😉 )

Tipp 1: Zeitleiste anlegen

Wenn du eine komplexe Geschichte hast, bei der man zwischen verschiedenen Zeitebenen hin- und herspringt oder in der sehr viele Details verarbeitet sind, die sich aufeinander beziehen, kann es sinnvoll sein, eine Zeitleiste zu haben. Dann stehst du schon nicht mehr unter dem Druck, während des Schreibprozesses immer darauf achten zu müssen, ob du auch alle Details bedacht hast.

Wenn du zu den Plottern gehörst, ist es einfacher: Du kannst planen, kannst dir in einer Datei, auf Karteikarten oder wo auch immer notieren, was wann wo wie passiert und welche Szene sich aufeinander beziehen.

Wenn du zu den Bauchschreibern gehörst, ist es schwieriger, weil du anfangs noch nicht genau weißt, wie die Geschichte sich entwickelt. Mein Tipp: Mache es hinterher. Sieh dir deine Geschichte noch einmal genau an, mache dir notfalls eine Zeitleiste, um zu schauen, ob alle zeitlichen Abläufe logisch sind und ob innerhalb dieser Abläufe alle Handlungsstränge abgearbeitet wurden.

Tipp 2: Testleser briefen

Wenn du mehrere Testleser hast, stelle mindestens einen darauf ab, sich die Handlungsstränge anzuschauen. Wurden sie zu Ende geführt? Ein Testleser kann nicht auf alles achten und ist auch kein Lektor oder Korrektor. Sinnvollerweise gibst du ihm oder ihr eine Aufgabe. Das könnte in diesem Fall sein: „Schau dir die Enden an. Habe ich an alles gedacht?“

Tipp 3: Die Nebenhandlung ist wichtig

Die Nebenhandlung ist in puncto „Enden“ genauso wichtig wie die Haupthandlung. Wenn du ein Plotter bist, verwende einen guten Teil deiner Energie darauf, sie sauber zu Ende zu führen. Wenn du ein Bauchschreiber bist, sieh sie dir hinterher noch mal an. Gerade bei den Nebenhandlungen fällt mir oft ein Hang zum Ausfasern und Vergessen auf. Deiner Leserin wird das in vielen Fällen ebenfalls auffallen, sie aus der Geschichte hinauskatapultieren oder mindestens einen faden Beigeschmack hinterlassen. Daher: Nimm die Struktur der Nebenhandlung ernst. Sie verfolgt ebenfalls einen Spannungsbogen mit Anfang, Mitte und Schluss – und der Schluss darf natürlich nicht fehlen.

Tipp 4: Vorsicht beim Löschen

Es kann sein, dass du während der Überarbeitung Teile aus deinem Manuskript löschst, weil du glaubst, sie nicht zu brauchen. Mein Tipp ist, sie in einer separaten Datei zu speichern oder wenigstens Notizen zu machen beziehungsweise Kommentare anzulegen. Es kann sein, dass sich andere Teile deines Manuskripts auf diese Passagen beziehen und es dadurch zu Logikbrüchen oder eben offenen Enden kommt. Prüfe am Ende der Überarbeitung noch mal diese falschen Bezüge.

Tipp 5: Nimm deine Lektorin ernst

„Guck dir das hier noch mal an“, sagt deine Lektorin vielleicht. „Hier ist die Geschichte / der Handlungsstrang nicht zu Ende geführt.“

Da ist vermutlich was dran. 😉 Natürlich kannst du dir den Text selbst noch mal anschauen und dich bei einem Testleser rückversichern. Es bleibt auch immer dir selbst überlassen, ob du das, was dir die Lektorin ans Herz legt, übernimmst oder nicht. Aber: Sie hat ein Gespür dafür. Sie ist wie ein Trüffelschwein auf der Suche nach genau solchen Sachen. Daher: Nimm es so ernst wie Hinweise auf die sprachliche Gestaltung oder die Figurenentwicklung. Deine Leserin wird es dir danken, denn zu einem runden Leseerlebnis gehört es auch, nicht mit Fragezeichen im Kopf aus dem Buch auszusteigen.

Fazit

Mir hat es Spaß gemacht, gemeinsam mit meinem Mann den Film noch einmal Revue passieren zu lassen und zu gucken, ob das denn auch alles so logisch und zu erklären war, und mit ein bisschen drehen und denken haben wir es auch hinbekommen.

Aber das ist eben sehr wichtig, darauf muss es hinauslaufen, dass die Fragezeichen im Kopf deines Lesers oder deiner Leserin höchstens die eigene Entwicklung betreffen, die dein Buch in ihr ausgelöst hat, und nicht dein Plot, nicht deine offenen Enden.

Bei Fragen schreib mir gerne an kerstin@21ufos.de

Holl di munter

deine Kerstin