Ostf_ckland

Ich freue mich riesig, denn heute ist ein Theaterstück von mir erschienen. In der Geschichte geht es um eine Familie, die sich zum Abendessen trifft und sich mit geplanten, geplatzten und neuen Träumen auseinandersetzen muss.

Hier alle Informationen:

OSTF_CKLAND

Theaterstück in der Anthologie

Traumfabrik-Geschichten

herausgegeben von Sandra Andrés und Christiane Spooren

»Träume mussten schnell realisierbar und massentauglich sein, ein Endorphin-Kick. Hatte man den einen erreicht, ging es gleich zum nächsten. Während die harten Träume, für die man bluten, kämpfen und weinen musste, hier im Keller einstaubten.«

Was wäre es doch schön, eine Fabrik zu haben, in der Träume maßgeschneidert werden! Einen Träume-Laden, in dem wir unsere Lebensträume finden. Eine Glaskugel, in der unsere Träume für später aufbewahrt werden. Unendlich Zeit, unseren Träumen zu folgen. Sich einfach aus dem Alltag wegzuträumen. Oder jemanden, der an uns glaubt und uns beim Verwirklichen unterstützt.

Genau das soll diese Anthologie sein: Eine Erinnerung daran, dass Träume keinesfalls nur Schäume sind. Eine Traumfabrik, erschaffen von 40 Autor:innen für einen schreibfreudigen jungen Menschen, der das Handwerk des Träumeschnitzens erlernen … äh seinen Buchtraum verwirklichen möchte –  mit einem Stipendium bei Autorenträume, finanziert durch die Einnahmen der Buchverkäufe.

Träumen wir gemeinsam davon, dass alles möglich ist.

Cover: DeinCoverdesign

– überall als E-Book und Taschenbuch erhältlich –

oder als Taschenbuch direkt in Sandras Shop

 

Ein Drehbuch zum Lesen?

Heute ist die Neuauflage meines Drehbuchs ERTRINKENDE PFLANZEN AUF LEINWAND erschienen. Juchu! Das Taschenbuch ist ab sofort erhältlich, das E-Book folgt in wenigen Wochen.

Ein Drehbuch? Möchte ich zum Film? Jein. Natürlich laufe ich nicht weg, wenn mir jemand den Stoff abkauft, um daraus einen Film zu machen … ? Tatsächlich richtet sich diese Geschichte aber an meine Leser:innen!

2007 entstand die erste Fassung, die ich 2019 erstmals im Selfpublishing herausgebracht habe. Nun hat der Text noch einmal eine komplette Überarbeitung erfahren inklusive Stilberatung und Korrektorat. Obendrauf gab’s noch ein schönes Cover, das zur Story passt, die doch einen klaren Hang zum Krimi hat.

ERTRINKENDE PFLANZEN AUF LEINWAND war die zweite längere Geschichte, die ich abschließen konnte. Ich habe mich beim Schreiben der Drehbuch-Form bedient, denn: dabei kann man sehr viel lernen! Es gibt formale und inhaltliche Anforderungen und Normen, die dabei helfen, die richtigen Fragen zu stellen und Antworten zu liefern: Wie wird eine Geschichte geplant und aufgebaut? Welche Figuren brauche ich? Wie funktioniert das mit der Perspektive? Wie schreibe ich die Dialoge? Wann kommt was? Und und und …

Dabei hat mir der Rückgriff auf entsprechende Literatur zum Drehbuch schreiben geholfen. So konnte ich mich an einem Gerüst „entlanghangeln“ und eine schöne und runde Geschichte erschaffen. Für mich ein gelungenes literarisches Experiment!

Anfangs dachte ich, dass ich die Story gerne als abendfüllenden Spielfilm umsetzen und entsprechend anbieten würde, habe dann aber Abstand davon genommen. Es ist stattdessen ein lesbarer Text für Leser:innen geworden, die nicht in der Filmbranche tätig sind, und gerne mal ein Experiment wagen wollen – oder sowieso schon gerne Theaterstücke lesen. Dafür bin ich Kompromisse eingegangen, zum Beispiel beim Format: Die PFLANZEN erscheint als ganz normales Taschenbuch, nicht in DIN A4, wie es für ein zweckbestimmtes Drehbuch der Fall wäre.

Ertrinkende Pflanzen auf Leinwand

Nele ist eine aufstrebende Journalistin an einer Lokalzeitung. Als ihr Bruder bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt wird, muss sie all ihr Können und Wissen einsetzen, um den Täter zu finden. Bei ihrer Recherche begegnet Nele ein attraktiver Künstler, um dessen Familie sich ein dunkles Geheimnis zu ranken scheint. Nele steigert sich immer weiter in die Suche hinein und setzt alles aufs Spiel, wofür sie so hart gearbeitet hat. Dies könnte sie nicht nur ihren Job kosten …

Eine spannende Geschichte aus Ostfriesland in Drehbuch-Form

 

 

Aufräumen für die Seele

Diesen Beitrag gibt es auch als Podcast-Episode

Ein frohes neues Jahr, liebe*r Leser*in! Ich wünsche dir Gesundheit, Glück und eine schöne Zeit mit Freunden und Familie. Ganz besonders aber wünsche ich dir viel Freude beim Lesen, Schreiben und Veröffentlichen – also dabei, worum sich auch auf meinem Blog und in meinem Podcast 21ufos.de alles dreht. 🙂

Noch mal Gas geben

Das Jahresende war bei mir davon geprägt, noch einiges „wegzuschaffen“, das ich nicht mit ins neue Jahr nehmen wollte – ganz besonders Papierkram, denn ich hasse es, wenn mich am Neujahrstag erst einmal überquellende Ablagestapel begrüßen. 😉 Ein paar Aufgaben lungerten außerdem seit Wochen und Monaten auf meiner privaten ToDo-Liste herum, die ich unter Zeitdruck des nahenden Jahresendes ruckzuck abarbeiten konnte. Wäre es doch immer so einfach …

Mit Zielen ins neue Jahr

In meinem letzten Blog-Post habe ich dir ja schon ein paar Tipps für die Jahresplanung mitgegeben.

Tatsächlich habe ich mich auch jetzt zu Jahresbeginn hingesetzt und ein paar persönliche Ziele formuliert, sowohl mich als Mensch betreffend als auch die Schreiberei. Auch mein Mann und ich stecken in dieser Zeit gerne die Köpfe zusammen und hecken ein paar Projekte aus, die uns durchs Jahr begleiten werden. (Tatsächlich begeben wir uns 2022 gemeinsam auf eine spirituelle Reise – unglaublich spannend, das zum ersten Mal in meinem Leben in der Partnerschaft anzugehen.  – Interessieren dich die Themen Achtsamkeit und Spiritualität? Dann lasse mir gerne einen Kommentar da und ich werde Näheres berichten.)

Auf das Schreiben bezogen habe ich wie auch im vergangenen Jahr drei Ziele formuliert:

  • Ich strebe vier Veröffentlichungen an, die auch etwas kleiner ausfallen dürfen, im etwa dreimonatigen Abstand. Es geht mir um den Rhythmus.
  • Ich möchte wöchentlich eine neue Podcast-Episode produzieren, mit Ausnahme einer Sommer- und einer Weihnachtspause.
  • Es gibt monatlich neuen Content auf meinem Blog, und der Newsletter erscheint ebenfalls monatlich.

Du siehst: Bei mir wird es im kommenden Jahr vor allem um Kontinuität gehen. Wo im vergangenen Jahr das Erreichen von Schreibzielen, die in Seiten zu bemessen war, für mich im Vordergrund stand oder der Aufbau meines Instagram-Kanals, geht es für mich nun darum, Strukturen und Routinen zu entwickeln, die mir auch in den stressigen Phasen rund um eine Veröffentlichung ermöglichen, weiterhin meine Kanäle zu bedienen. Das war vor allem im letzten Jahresdrittel 2021 nicht mehr möglich – was vollkommen in Ordnung ist, denn der Veröffentlichungsprozess in diesem Umfang und dann noch mit gleich zwei zeitgleichen Projekten war Neuland für mich. Mal schauen, welche Rädchen ich drehen muss, damit es klappt. Ich bin gespannt und werde berichten!

Aufräumen als Ausgangspunkt

Und wie bin ich nun ganz konkret ins neue Jahr gestartet? Ziemlich ausgeschlafen, denn tatsächlich habe ich Mitternacht verpennt. 😀 Und dann war an diesem Wochenende putzen und aufräumen nach den vielen Feiertagen angesagt, denn die Ferien enden heute in Rheinland-Pfalz. Da ich mich strikt geweigert habe, die Woche alleine mit den Gerümpel-Bergen zu beginnen, musste die gesamte Familie mit anpacken. In diesem Zuge wurden auch ein paar Kisten decluttert, wie es heute so schön heißt, die mich schon viele Monate genervt haben. Dieser Reinigungsprozess, der sich durch das gesamte Haus zog, hat immer wieder etwas Befreiendes und Motivierendes, denn wir haben gemeinsam etwas geschafft, sind innen wie außen aufgeräumt und bereit für alles, was 2022 so kommen mag. (Was nicht heißt, dass es hier nicht noch weitere Gerümpel-Ecken gibt, die man mal angehen könnte. Aber es gibt ja noch mehr Jahresanfänge. 😀 )

Heute Abend habe ich mich dann an meinen Rechner gesetzt, die Mails gecheckt, Rechnungen bezahlt, mir einen Überblick verschafft und geplant, was diese Woche unbedingt zu erledigen ist – zum Beispiel eine detaillierte Jahres- und Monatsplanung, denn die ist die Grundlage für die angestrebte Kontinuität.

Gut geplant ist halb erledigt

Meine Jahresplanung beginne ich, indem ich auf einem zweiseitigen Jahresplaner die Fixpunkte eintrage: Ferien, wichtige familiäre Termine, Messen usw. Dann weiß ich bereits, in welche Zeiträume ich besser keine Veröffentlichung lege.

Diese sind im nächsten Schritt dran: Ich lege meine Veröffentlichungstermine fest. Das mache ich nur für mich intern und in der Kommunikation mit meinem Mann, damit er weiß, dass er da keine Fortbildung o.ä. legen kann. 😉 Nach außen kommuniziere ich diese Termine (noch) nicht, damit ich nichts verspreche, was ich möglicherweise nicht halten kann. In diesem Jahr haben ja vielleicht auch einige von euch gemerkt, wie unsicher die angestrebten Termine bei einigen Autor*innen waren und dass doch einige verschoben werden mussten, selbst bei Verlagsveröffentlichungen. Für mich ist allerdings wichtig zu wissen, wann ich mir besonders viel Zeit freihalten muss. Und ich weiß, bis zu welchem Tag im Vorlauf ich Cover, Korrektorat etc. auf dem Tisch haben muss.

Im nächsten Schritt habe ich in diesem Jahr eingetragen, wann ich meine Podcast-Episoden, Blog-Artikel und Newsletter veröffentlichen möchte. Ich bin sehr gespannt, ob dieses Ziel zu hoch gegriffen ist. Falls es sich als undurchführbar herausstellen sollte, werde ich mich aber nicht selbst zerfleischen. Es ist ein Versuch bei insgesamt hoher Belastung und darf durchaus scheitern. Ich würde mich allerdings sehr freuen, wenn es klappen würde.

Im letzten Schritt habe ich mir die Fixpunkte im Januar angeschaut, mir meine (überquellende) ToDo-Liste genommen und alles herausgesucht, was im Januar zwingend erledigt werden muss, um meine Ziele zu erreichen. Das wäre unter anderem: vier Podcast-Episoden produzieren, einen Blog-Artikel schreiben, einen Newsletter versenden, das Cover für die Neuauflage meines Drehbuchs in Auftrag geben usw. Nun weiß ich sehr genau, was ich zu tun habe, und kann das wiederum auf die einzelne Woche herunterbrechen.

Ab in die Trickkiste

Was lässt sich nun aus meinem kleinen Bericht konkret für den Start ins Jahr ableiten:

  1. Aufgeräumt denkt es sich besser: Vielleicht hilft es dir wie mir, erst einmal Ordnung zu schaffen, bevor du deine Gedanken sortierst.
  2. Ich habe wie geplant meine Ziele schriftlich formuliert und für mich sichtbar aufgehängt.
  3. Kleine und noch kleinere, erreichbare Ziele ergeben ein großes Jahresziel, in meinem Fall: Kontinuität. Im Laufe des Jahres kannst du durch so eine Auflistung stets prüfen: Bin ich noch auf Kurs? Muss ich etwas ändern? Gibt es eine Belohnung, weil ich einen Meilenstein erreicht habe?
  4. Eine Jahres- und Monatsplanung kann eine Hilfe sein, deine Pläne zu konkretisieren und mit Leben zu füllen. Vielleicht merkst du dabei auch, dass du dir zu viel vorgenommen hast und in 365 Tagen gar nicht alles unterbekommst. Dann kannst du Ziele rausschmeißen oder auf ein kleineres Format herunterbrechen, z.B. einen Kurzroman schreiben statt des geplanten 600-Seiten-Wälzers.
  5. Durch die Abfolge „Jahresplanung – Monatsplanung – Wochenplanung“ weißt du sehr genau, was du wann zu tun hast, und das ist immer gut, oder? 

Wie bist du ins Jahr gestartet? Hast du deine Ziele formuliert?  Das Jahr geplant? Schreib mir gerne einen Kommentar.

Holl di munter!

Deine Kerstin

Ein Rückblick mit Lerneffekt

Diesen Beitrag gibt es auch als Podcast-Episode

Dieses Jahr war für uns alle, wie auch das Vorjahr, ein besonderes: geprägt von einer Pandemie mit allen damit verbundenen Einschränkungen, mussten wir unseren Alltag unter wechselnden Bedingungen gestalten und immer wieder schwierige Entscheidungen treffen.

Für die Menschen, die Kindern haben, so wie mich, kam hinzu, dass wir in dieser neuen Normalität natürlich unseren Kleinen ein gesundes Aufwachsen mit allen Anregungen ermöglichen wollten, die sie benötigen. Gleichzeitig standen viele Angebote nicht zur Verfügung, wie für uns aktuell eine Betreuungsmöglichkeit für die Jüngste, sportliche Aktivitäten im Verein oder größere Feiern, die gerade für Jugendliche wichtig sind.

Doch trotz allen Verzichts möchte ich behaupten, dass wir als Familie bislang gut durch diese Zeit gekommen sind. Alle sind körperlich und psychisch stabil und gestalten ihre Zeit mit dem, was möglich ist. Für mich persönlich spielte die Fokussierung auf das Schreiben dabei einen nicht unerheblichen Anteil. Daher möchte ich in diesem Rückblick nicht ausschließlich auf harte Fakten eingehen, sondern gleichzeitig einen Bogen zu deinem eigenen kreativen Schreiben schlagen, denn vielleicht lassen sich ein paar Dinge aus meinen Erfahrungen ableiten, die auch dir nützen könnten. 

Das Jahr begann mit Zielen

Anfang des Jahres war unsere Jüngste sieben Monate alt und ich beschloss, ernsthaft an den Schreibtisch zurückzukehren. Zunächst hatte ich einen sehr überschaubaren Zeitrahmen von zehn Wochenstunden angepeilt, der sich jedoch im Laufe des Jahres auf dreißig Stunden (und mehr rund um die Messen und Veröffentlichungen) ausdehnte. Dies hat mich ohne Frage phasenweise gestresst und ich musste mich immer wieder neu sortieren, manches streichen, das ich geplant hatte, und auch im Haushalt alle Fünfe gerade sein lassen. Doch meine Ziele ließen sich anders nicht erreichen. Diese waren:

  • Ich schreibe einen historischen Roman.
  • Ich arbeite an meinen 21ufos.
  • Ich baue mir einen Instagram-Kanal auf.

Meine Ziele begleiteten mich, schriftlich fixiert auf einer Karteikarte, durch das ganze Jahr, denn diese Karte hing mahnend und motivierend über mir an der Pinnwand.

Ziele verfolgen – und erreichen

Tatsächlich kann ich nun am Jahresende verkünden: Alle drei Punkte habe ich geschafft!

  • Den historischen Roman mit dem Arbeitstitel „IDA“ begann ich im Rahmen eines Kurses und meiner Mitgliedschaft im Bookerflyclub, einer Autorencommunity. Zeitlich hatte ich mich ordentlich verschätzt und musste meine Deadline, die eigentlich im Sommer lag, weit nach hinten verschieben, konnte die Rohfassung im NaNoWriMo allerdings abschließen.

    Zur Belohnung übernahm ich endlich die lang ersehnte Tierpatenschaft eines Orang-Utans bei BOS Deutschland e.V. Diese Aussicht hat mich das ganze Jahr über motiviert, nicht aufzugeben, und nun freue ich mich, Bumi ins Erwachsenenleben begleiten zu können.

    Der historische Roman liegt nun erst einmal und geht wie ein guter Brotteig. 🙂 Mal schauen, wie es nächstes Jahr damit weitergeht.

  • Meine 21ufos habe ich fleißig bearbeitet: „Der Sturm brachte ihren Retter“ ist in einer professionellen Neuauflage erschienen. Etwa zeitglich erschien mein queerer Liebesroman „Tasche mit Herz“, ein echtes Herzensprojekt. (unbezahlte Werbung: Ohne Sandra Andrés von Autorenträume wäre ich dieses Jahr vermutlich nicht damit fertig geworden, denn sie hat mich durch den Veröffentlichungsdschungel begleitet. Danke an dieser Stelle! Auch mein Drehbuch habe ich noch einmal angefasst und nun in Sandras Hände gegeben. Im Februar soll es neu erscheinen.)

    Meine 21ufos haben aber auch durch eine andere Entscheidung ordentlich Auftrieb bekommen, nämlich indem ich endlich den Mut gefasst und etwas in die Tat umgesetzt habe, von dem ich lange nur geträumt habe: ein eigener Podcast. Dieser ist auf mittlerweile 22 Folgen angewachsen und erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Hier geht’s zu einer Übersicht.

  • Instagram war anfangs ein Buch mit sieben Sigeln für mich. Ich kam dort an und wusste nicht einmal, was ein Hashtag ist. Wirklich! Also belegte ich zwei Kurse, einen Grundlagenkurs und einen vierwöchigen Kurs in einer kleinen Gruppe. Ohne diese Kurse hätte ich es vielleicht auch geschafft, Instagram irgendwann in den Griff zu bekommen, allerdings sicherlich nicht so schnell – und vor allem nicht mit so viel Spaß. Mittlerweile beherrsche ich die Klaviatur recht gut und freue mich über den wertvollen Austausch in einer tollen Buch-Community. Hier geht es zu meinem Kanal.

    Ich habe mich in diesem Rahmen vieles getraut: zu posten, Stories zu machen, Fotos von mir zu zeigen, kurze Videos, dann längere Videos – und im Rahmen der Onlinebuchmesse bin ich sogar mit lieben Kolleg*innen live gegangen.

Diese gesamte Entwicklung hätte ich mir Anfang des Jahres nicht träumen lassen. Ja, ich war auf dem Weg, hatte mich aufgemacht, meine 21ufos fertigzustellen. Doch niemals hätte ich mit der Dynamik gerechnet, die 2021 für mich bereithielt – und das trotz enormer familiärer, persönlicher und gesellschaftlicher Herausforderungen.

Doch was ist der Grund? Warum ist genau in diesem Jahr der berühmte Knoten geplatzt? Für mich war der Dreh- und Angelpunkt tatsächlich das Netzwerken und der direkte Austausch mit anderen Schreibenden.

Jegliche Hürde, die mir in der Vergangenheit unüberwindbar schien, nahm ich in der Interaktion; jedes Problem, über dessen Lösung ich eine gefühlte Ewigkeit gebrütet hatte, löste sich im Diskurs. Ich ließ mich motivieren und inspirieren und gab dies gleichermaßen zurück. Für mich war dieser Austausch enorm wichtig, zum einen für meine kreative Arbeit, zum anderen, um in dieser Pandemie nicht lala zu werden und etwas zu haben, das mich psychisch verankerte und fokussierte. Die Arbeit an meinen Texten hatte nichts mit meiner Familie zu tun, nichts mit Corona – sondern nur mit mir und meinen Gedanken. Es war in diesem Jahr meine Insel, wie schon so oft im Leben, nur auf die Spitze getrieben. 

Tipps für die Jahresplanung

Welche Hinweise gibt mir – und dir – mein Rückblick auf dieses Jahr nun? Was lässt sich auf die Planung fürs kommende Jahr übertragen? Ich habe folgende Punkte ausgemacht:

  • Es ist vorteilhaft, Ziele schriftlich zu fixieren. So kannst du sie motivierend nutzen und am Jahresende überprüfen. Sie helfen dir, dich immer wieder zu fokussieren. So wird es leichter, zu produzieren – und schwieriger, Ausreden zu finden. 😉

  • Knüpfe die Ziele gegebenenfalls an Belohnungen, so wie ich mit der Tierpatenschaft. Damit kannst du dich auch in schlechten Phasen motivieren, nicht aufzugeben, denn du willst ja die Belohnung haben.

  • Bleib flexibel! Manches stellt sich vielleicht aktuell als unerreichbar heraus, doch das ist kein Beinbruch. Vielleicht lässt sich doch noch etwas Gutes aus der Sache machen. Anderes ergibt sich möglicherweise beim Gehen und du bist gezwungen, einen anderen Text zurückzustellen, um eine Chance zu ergreifen – dann nur zu! Deine Pläne sind nicht in Stein gemeißelt und du kannst sie jederzeit anpassen. Das hat mit Wankelmütigkeit nichts zu tun.

  • Gehe realistisch an dein Zeitbudget heran. Ich habe Anfang des Jahres versucht, erst mal kleine Brötchen zu backen, und mich dann nach und nach gesteigert. So konnte ich hilfreiche Routinen im Alltag verankern. Vielleicht ist dein Zeitbudget auch nicht immer gleich. Mir hat dann der Rückgriff auf diese Routinen geholfen, um am Ball zu bleiben, denn ich wusste irgendwann, wo sich auf jeden Fall Zeitfenster ergeben und wo sie optional sind.

  • Suche dir Hilfe, wenn du immer wieder an den gleichen Punkten scheiterst. Ich habe Zeit und Geld in meine Weiterbildung investiert, Coachings absolviert, Kurse belegt und so weiter, um bestimmte „Probleme“ ein für alle Mal in den Griff zu bekommen. Das hat mich enorm gepusht und gleichzeitig motiviert.

  • Und zum Schluss noch einmal DER entscheidende Faktor: die Zusammenarbeit und der Austausch mit vielen lieben Kolleg*innen. Ich bin sehr dankbar für die wunderbaren Menschen, denen ich dieses Jahr in der realen und der virtuellen Welt begegnet bin, und wünsche dir eine ebensolche Erfahrung. 

Sind dir in meinem kleinen Jahresbericht noch weitere Punkte aufgefallen, die sich in eine Planung für das kommende Jahr übertragen ließen? Dann schreib mit gerne einen Kommentar.

Holl di munter!

Deine Kerstin

Auf der Zielgeraden

Seit meinem letzten Blog-Beitrag ist sehr viel passiert. Falls du mir auf Instagram folgst, konntest du live und in Farbe verfolgen, wie meine Projekte wuchsen und gediehen. (Du folgst mir noch nicht? Hier geht es direkt zu meinem Profil.)

Heute gibt es auch hier ein kleines Update.

  • DER STURM BRACHTE IHREN RETTER steht kurz vor der Neuauflage. Der Text wurde komplett überarbeitet. Dieses Mal habe ich alles eingekauft, was einem so geraten wird, unter anderem Lektorat, Korrektorat, Cover und Buchsatz. Gerade habe ich den zweiten Probedruck freigegeben. Das Buch richtet sich an Frauen ab etwa 60 Jahren, die gerne zum Heftroman greifen. DER STURM ist ein Liebeskurzroman aus Ostfriesland mit Happy-End-Garantie und wird als E-Book und Printausgabe mit besonders großer Schrift erscheinen.  Ich freue mich sehr, dass ich es noch rechtzeitig vor Weihnachten schaffe, denn das Buch eignet sich hervorragend als Geschenk für eine ältere Verwandte oder Bekannte. 😉 

  • Auch mein Projekt TASCHE MIT HERZ befindet sich auf der Zielgeraden. Aktuell bin ich dabei, die Verbesserungen aus dem Korrektorat einzuarbeiten. Auch dieses Buch soll deutlich vor Weihnachten erscheinen und richtet sich an Frauen ab 40. Hier geht es zum Klappentext und einer kleinen Leseprobe.

  • Nachdem ich vergangenes Wochenende auf der Frankfurter Buchmesse war und es sehr genossen habe, wieder einmal Literaturbetriebsluft zu schnuppern, geht es gleich mit der nächsten Messe weiter: Vom 3. bis 7. November öffnet die Onlinebuchmesse ihre Pforten. In den sozialen Medien präsentieren sich Autoren, Blogger, Verlage und Dienstleister gemeinsam unter dem Hashtag #obm2021 und bieten ein vielfältiges Programm. Auch ich werde einige Live-Veranstaltungen auf meinem Instagram-Kanal anbieten und mich jeden Tag mit Beiträgen an den Tagesaufgaben beteiligen. Meine Termine findest du hier.

  • Auch mein Podcast läuft weiter, allerdings in einem nicht mehr regelmäßig erscheinenden Turnus. Dazu werde ich erst nach Veröffentlichung meiner beiden Projekte zurückkehren – und plane außerdem, zu einzelnen Episoden Gäste einzuladen. Seid gespannt! Ich bin es. 🙂