Aufräumen für die Seele

Diesen Beitrag gibt es auch als Podcast-Episode

Ein frohes neues Jahr, liebe*r Leser*in! Ich wünsche dir Gesundheit, Glück und eine schöne Zeit mit Freunden und Familie. Ganz besonders aber wünsche ich dir viel Freude beim Lesen, Schreiben und Veröffentlichen – also dabei, worum sich auch auf meinem Blog und in meinem Podcast 21ufos.de alles dreht. 🙂

Noch mal Gas geben

Das Jahresende war bei mir davon geprägt, noch einiges „wegzuschaffen“, das ich nicht mit ins neue Jahr nehmen wollte – ganz besonders Papierkram, denn ich hasse es, wenn mich am Neujahrstag erst einmal überquellende Ablagestapel begrüßen. 😉 Ein paar Aufgaben lungerten außerdem seit Wochen und Monaten auf meiner privaten ToDo-Liste herum, die ich unter Zeitdruck des nahenden Jahresendes ruckzuck abarbeiten konnte. Wäre es doch immer so einfach …

Mit Zielen ins neue Jahr

In meinem letzten Blog-Post habe ich dir ja schon ein paar Tipps für die Jahresplanung mitgegeben.

Tatsächlich habe ich mich auch jetzt zu Jahresbeginn hingesetzt und ein paar persönliche Ziele formuliert, sowohl mich als Mensch betreffend als auch die Schreiberei. Auch mein Mann und ich stecken in dieser Zeit gerne die Köpfe zusammen und hecken ein paar Projekte aus, die uns durchs Jahr begleiten werden. (Tatsächlich begeben wir uns 2022 gemeinsam auf eine spirituelle Reise – unglaublich spannend, das zum ersten Mal in meinem Leben in der Partnerschaft anzugehen.  – Interessieren dich die Themen Achtsamkeit und Spiritualität? Dann lasse mir gerne einen Kommentar da und ich werde Näheres berichten.)

Auf das Schreiben bezogen habe ich wie auch im vergangenen Jahr drei Ziele formuliert:

  • Ich strebe vier Veröffentlichungen an, die auch etwas kleiner ausfallen dürfen, im etwa dreimonatigen Abstand. Es geht mir um den Rhythmus.
  • Ich möchte wöchentlich eine neue Podcast-Episode produzieren, mit Ausnahme einer Sommer- und einer Weihnachtspause.
  • Es gibt monatlich neuen Content auf meinem Blog, und der Newsletter erscheint ebenfalls monatlich.

Du siehst: Bei mir wird es im kommenden Jahr vor allem um Kontinuität gehen. Wo im vergangenen Jahr das Erreichen von Schreibzielen, die in Seiten zu bemessen war, für mich im Vordergrund stand oder der Aufbau meines Instagram-Kanals, geht es für mich nun darum, Strukturen und Routinen zu entwickeln, die mir auch in den stressigen Phasen rund um eine Veröffentlichung ermöglichen, weiterhin meine Kanäle zu bedienen. Das war vor allem im letzten Jahresdrittel 2021 nicht mehr möglich – was vollkommen in Ordnung ist, denn der Veröffentlichungsprozess in diesem Umfang und dann noch mit gleich zwei zeitgleichen Projekten war Neuland für mich. Mal schauen, welche Rädchen ich drehen muss, damit es klappt. Ich bin gespannt und werde berichten!

Aufräumen als Ausgangspunkt

Und wie bin ich nun ganz konkret ins neue Jahr gestartet? Ziemlich ausgeschlafen, denn tatsächlich habe ich Mitternacht verpennt. 😀 Und dann war an diesem Wochenende putzen und aufräumen nach den vielen Feiertagen angesagt, denn die Ferien enden heute in Rheinland-Pfalz. Da ich mich strikt geweigert habe, die Woche alleine mit den Gerümpel-Bergen zu beginnen, musste die gesamte Familie mit anpacken. In diesem Zuge wurden auch ein paar Kisten decluttert, wie es heute so schön heißt, die mich schon viele Monate genervt haben. Dieser Reinigungsprozess, der sich durch das gesamte Haus zog, hat immer wieder etwas Befreiendes und Motivierendes, denn wir haben gemeinsam etwas geschafft, sind innen wie außen aufgeräumt und bereit für alles, was 2022 so kommen mag. (Was nicht heißt, dass es hier nicht noch weitere Gerümpel-Ecken gibt, die man mal angehen könnte. Aber es gibt ja noch mehr Jahresanfänge. 😀 )

Heute Abend habe ich mich dann an meinen Rechner gesetzt, die Mails gecheckt, Rechnungen bezahlt, mir einen Überblick verschafft und geplant, was diese Woche unbedingt zu erledigen ist – zum Beispiel eine detaillierte Jahres- und Monatsplanung, denn die ist die Grundlage für die angestrebte Kontinuität.

Gut geplant ist halb erledigt

Meine Jahresplanung beginne ich, indem ich auf einem zweiseitigen Jahresplaner die Fixpunkte eintrage: Ferien, wichtige familiäre Termine, Messen usw. Dann weiß ich bereits, in welche Zeiträume ich besser keine Veröffentlichung lege.

Diese sind im nächsten Schritt dran: Ich lege meine Veröffentlichungstermine fest. Das mache ich nur für mich intern und in der Kommunikation mit meinem Mann, damit er weiß, dass er da keine Fortbildung o.ä. legen kann. 😉 Nach außen kommuniziere ich diese Termine (noch) nicht, damit ich nichts verspreche, was ich möglicherweise nicht halten kann. In diesem Jahr haben ja vielleicht auch einige von euch gemerkt, wie unsicher die angestrebten Termine bei einigen Autor*innen waren und dass doch einige verschoben werden mussten, selbst bei Verlagsveröffentlichungen. Für mich ist allerdings wichtig zu wissen, wann ich mir besonders viel Zeit freihalten muss. Und ich weiß, bis zu welchem Tag im Vorlauf ich Cover, Korrektorat etc. auf dem Tisch haben muss.

Im nächsten Schritt habe ich in diesem Jahr eingetragen, wann ich meine Podcast-Episoden, Blog-Artikel und Newsletter veröffentlichen möchte. Ich bin sehr gespannt, ob dieses Ziel zu hoch gegriffen ist. Falls es sich als undurchführbar herausstellen sollte, werde ich mich aber nicht selbst zerfleischen. Es ist ein Versuch bei insgesamt hoher Belastung und darf durchaus scheitern. Ich würde mich allerdings sehr freuen, wenn es klappen würde.

Im letzten Schritt habe ich mir die Fixpunkte im Januar angeschaut, mir meine (überquellende) ToDo-Liste genommen und alles herausgesucht, was im Januar zwingend erledigt werden muss, um meine Ziele zu erreichen. Das wäre unter anderem: vier Podcast-Episoden produzieren, einen Blog-Artikel schreiben, einen Newsletter versenden, das Cover für die Neuauflage meines Drehbuchs in Auftrag geben usw. Nun weiß ich sehr genau, was ich zu tun habe, und kann das wiederum auf die einzelne Woche herunterbrechen.

Ab in die Trickkiste

Was lässt sich nun aus meinem kleinen Bericht konkret für den Start ins Jahr ableiten:

  1. Aufgeräumt denkt es sich besser: Vielleicht hilft es dir wie mir, erst einmal Ordnung zu schaffen, bevor du deine Gedanken sortierst.
  2. Ich habe wie geplant meine Ziele schriftlich formuliert und für mich sichtbar aufgehängt.
  3. Kleine und noch kleinere, erreichbare Ziele ergeben ein großes Jahresziel, in meinem Fall: Kontinuität. Im Laufe des Jahres kannst du durch so eine Auflistung stets prüfen: Bin ich noch auf Kurs? Muss ich etwas ändern? Gibt es eine Belohnung, weil ich einen Meilenstein erreicht habe?
  4. Eine Jahres- und Monatsplanung kann eine Hilfe sein, deine Pläne zu konkretisieren und mit Leben zu füllen. Vielleicht merkst du dabei auch, dass du dir zu viel vorgenommen hast und in 365 Tagen gar nicht alles unterbekommst. Dann kannst du Ziele rausschmeißen oder auf ein kleineres Format herunterbrechen, z.B. einen Kurzroman schreiben statt des geplanten 600-Seiten-Wälzers.
  5. Durch die Abfolge „Jahresplanung – Monatsplanung – Wochenplanung“ weißt du sehr genau, was du wann zu tun hast, und das ist immer gut, oder? 

Wie bist du ins Jahr gestartet? Hast du deine Ziele formuliert?  Das Jahr geplant? Schreib mir gerne einen Kommentar.

Holl di munter!

Deine Kerstin

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.