Aus meinem Schreiballtag:

  • own voice

    Meine liebe Autorenkollegin Sandra Andrés hat mich zu ihrem Podcast „Rilkes Töchter“ eingeladen. Eine gute halbe Stunde haben wir über das Thema own voice gesprochen.

    Mein bald erscheinender Roman „Tasche mit Herz“ ist ein solcher own-voice-Roman. Doch was bedeutet das überhaupt? Und wie grenzt man den Begriff gegenüber Method Writing und Autobiografie ab? Wir nähern uns dem Thema von verschiedenen Seiten und sprechen auch über die Zielgruppe.

    Hier ist der Link zu Sandras Homepage. Von dort findest du zum Podcast – oder direkt auch allen gängigen Plattformen. Hör doch mal rein!

  • Mein Umgang mit Rezensionen

    Mein heutiger Beitrag beschäftigt sich mit dem Thema Rezensionen, aber ich möchte es auf den Begriff „Feedback“ ausweiten, denn das ist es, um was es mir bei Rezensionen und allen anderen Äußerungen zu meinen Texten nämlich wirklich geht: eine Rückmeldung.

    Feedback vs. Verkauf

    Natürlich wissen wir alle, wie wichtig Rezensionen für Buchverkäufe sind, und ich will das auch gar nicht klein reden. Wir brauchen Rezensionen, um sichtbar zu werden, am besten schon mit Erscheinen des Buches. Ist das Buch sichtbar, wird es mehr Menschen präsentiert, die es dann möglicherweise kaufen.

    Aber: Für meine Arbeit viel wichtiger ist der Inhalt einer Rezension oder einer Rückmeldung, auf welchem Wege auch immer sie mich erreicht, sei es als Leserbrief, als kritischer Kommentar des Dozenten in der universitären Hausarbeit oder als Anruf aus dem Lektorat. Fakt ist: Alles, was über das Niveau von „Find ich doof“ hinausgeht, hilft mir, bessere Texte zu schreiben. Wie oft habe ich schon Ein-Sterne-Rezensionen gelesen, bloß weil ein Produkt zu lange auf dem Weg zum Kunden war. So etwas ist vollkommen überflüssig und mir zum Glück bislang erspart geblieben.

    Das Gold freilegen

    Ich habe aber durchaus schon mit unzufriedenen Leser*innen zu tun gehabt. Wenn diese Leser*in mir aber sagen kann, was genau gestört hat, kann ich auf Spurensuche gehen: Wie sieht es mit dem Spannungsaufbau aus? Wie mit der Figurenentwicklung? Ich kann damit arbeiten. Dann handelt es sich vielleicht um eine negative Anmerkung, aber eben um eine, die mich weiterbringt, und damit ist sie wertvoll – wenn auch nicht förderlich für den Verkauf. In dem Fall würde ich mir eher ein persönliches Feedback wünschen, doch dies ist natürlich jede*r Leser*in selbst überlassen.

    Zugegebenermaßen fiel es mir nicht immer leicht, das so zu sehen. In jüngeren Jahren haben mich negative Rückmeldungen sogar ordentlich aus dem Tritt gebracht. Heute nicht mehr. Ich bin mittlerweile in der Lage, das Gold darin freizulegen. Und manchmal bin ich sogar zu dem Schluss gekommen, dass der oder die Feedback-Geber*in tatsächlich falsch liegt. Oder vielleicht gar nicht meiner Zielgruppe entspricht und deshalb eine vollkommen andere Erwartungshaltung an den Text hat als die Frau, für die ich das Buch geschrieben habe. Ein Teil meiner Liebesromane richtet sich an Frauen ab 60. Sie müssen keinem Menschen Anfang 20 gefallen. In die Diskussion würde ich trotzdem nicht gehen. Damit verschwende ich keine Energie. Die nutze ich lieber, um das nächste beste Buch, das mir möglich ist, für meine Zielgruppe zu schreiben.

    Hast du schon einmal eine Rezension geschrieben? Fiel es dir leicht oder schwer? Schreibe mir gerne an: kerstin@21ufos.de

    Holl di munter

    deine Kerstin

  • Auf der Zielgeraden

    Seit meinem letzten Blog-Beitrag ist sehr viel passiert. Falls du mir auf Instagram folgst, konntest du live und in Farbe verfolgen, wie meine Projekte wuchsen und gediehen. (Du folgst mir noch nicht? Hier geht es direkt zu meinem Profil.)

    Heute gibt es auch hier ein kleines Update.

    • DER STURM BRACHTE IHREN RETTER steht kurz vor der Neuauflage. Der Text wurde komplett überarbeitet. Dieses Mal habe ich alles eingekauft, was einem so geraten wird, unter anderem Lektorat, Korrektorat, Cover und Buchsatz. Gerade habe ich den zweiten Probedruck freigegeben. Das Buch richtet sich an Frauen ab etwa 60 Jahren, die gerne zum Heftroman greifen. DER STURM ist ein Liebeskurzroman aus Ostfriesland mit Happy-End-Garantie und wird als E-Book und Printausgabe mit besonders großer Schrift erscheinen.  Ich freue mich sehr, dass ich es noch rechtzeitig vor Weihnachten schaffe, denn das Buch eignet sich hervorragend als Geschenk für eine ältere Verwandte oder Bekannte. 😉 

    • Auch mein Projekt TASCHE MIT HERZ befindet sich auf der Zielgeraden. Aktuell bin ich dabei, die Verbesserungen aus dem Korrektorat einzuarbeiten. Auch dieses Buch soll deutlich vor Weihnachten erscheinen und richtet sich an Frauen ab 40. Hier geht es zum Klappentext und einer kleinen Leseprobe.

    • Nachdem ich vergangenes Wochenende auf der Frankfurter Buchmesse war und es sehr genossen habe, wieder einmal Literaturbetriebsluft zu schnuppern, geht es gleich mit der nächsten Messe weiter: Vom 3. bis 7. November öffnet die Onlinebuchmesse ihre Pforten. In den sozialen Medien präsentieren sich Autoren, Blogger, Verlage und Dienstleister gemeinsam unter dem Hashtag #obm2021 und bieten ein vielfältiges Programm. Auch ich werde einige Live-Veranstaltungen auf meinem Instagram-Kanal anbieten und mich jeden Tag mit Beiträgen an den Tagesaufgaben beteiligen. Meine Termine findest du hier.

    • Auch mein Podcast läuft weiter, allerdings in einem nicht mehr regelmäßig erscheinenden Turnus. Dazu werde ich erst nach Veröffentlichung meiner beiden Projekte zurückkehren – und plane außerdem, zu einzelnen Episoden Gäste einzuladen. Seid gespannt! Ich bin es. 🙂
  • Es ist geschafft!

    In den vergangenen Monaten habe ich mich auf den Podcast zu 21ufos.de konzentriert, von dem ich in meinem letzten Artikel berichtet habe. Nun habe ich es endlich geschafft: Alle bisherigen Beiträge sind einzeln oder als Zusammenfassungen vertont! Das war eine ganz schöne Arbeit und erklärt die Ruhe auf diesem Blog.

    Nach einer Sommerpause geht es dann Mitte August mit neuem Content weiter. Ein Fokus soll dabei auf dem Veröffentlichungsprozess via Selfpublishing liegen, denn auch ich wähle für meine nächsten Veröffentlichungen im Herbst und Frühjahr wieder diesen Weg – nicht aus Not, sondern ganz bewusst. Die Projekte „TmH und „Ida“ werde ich weder Agentur noch Verlag anbieten, sondern komplett auf meine Weise – und mein Risiko – herausbringen, dieses Mal mit dem kompletten A bis Z: Lektorat, Korrektorat, Buchsatz, Cover und flankierendem Marketing. Auch über Sensitivity Reading denke ich nach.

    Hast du Fragen dazu, die ich in den Podcast-Folgen berücksichtigen sollte? Schreib sie mir gerne in die Kommentare! Folge mir auch gerne auf Instagram @kerstin.schuldt.autorin und tritt mit mir in Kontakt.

    Holl di munter!

    Deine Kerstin

  • 21ufos.de goes Podcast

    Lange habe ich mit dem Gedanken gespielt, nun habe ich ihn die die Tat umgesetzt: 21ufos.de wird fortan von einem Podcast begleitet. Jeden Freitag möchte ich dir kurze Impulse von rund zehn Minuten rund ums Bücher lesen, schreiben und veröffentlichen geben. Belletristik wird genauso ihren Platz finden wie Schreibratgeber, und natürlich wird es auch immer wieder um das Thema Selfpublishing in all seinen Facetten gehen.

    Auf diesen Plattformen ist der Podcast zu finden:

    Spotify
    Anchor
    Breaker
    Google Podcasts
    Pocket Casts
    Radio Public

    Viel Spaß beim Reinhören,

    holl di munter!

    Deine Kerstin