Über mich

Diese Seite gibt es auch als Podcast-Episode

in kurz

  • Ich heiße Kerstin, bin Jahrgang 1979 und lebe mit Mann, drei Kindern und Mops Manni im Rheinland.
  • Gebürtig bin ich aus Emden (Ostfriesland).
  • Ich wollte schon immer schreiben und habe das dann auch getan: Tageszeitungsvolontariat, geisteswissenschaftliches Studium, Veröffentlichung mehrerer Dutzend Heftromane im Verlag.
  • Familiär bedingt kam das Veröffentlichen zum Erliegen.
  • Nun arbeite ich meine 21ufos, das heißt meine „21 unfinished objects“, ab – und begleite das Ganze mit diesem Blog.
  • Wozu? Um dich und mich zu motivieren. 🙂
  • Meine Themen: Geschichte, Mutterschaft, queere Lebenswirklichkeit und das Schreiben.

in lang

Mein Name ist Kerstin und ich schreibe diesen Blog. Ich lebe mit Mann, drei Kindern und Mops Manni im schönen Rheinland, bin aber Ostfriesin und habe oben an der Nordsee auch die ersten zwanzig Jahre meines Lebens verbracht.

Vom Traum, ein Schriftsteller zu sein

Manche Schriftsteller sagen: „Schreiben wollte ich schon immer!“ Das kann ich so nicht unterschreiben. Ich wollte immer berichten. Mein frühester Berufswunsch – zum Leidwesen meiner Mutter – war Kriegsberichterstatterin / Auslandskorrespondentin. Tatsächlich habe ich mit 14 in der Jugendredaktion einer Tageszeitung angefangen und nach dem Abitur an einer anderen Tageszeitung volontiert. Danach studierte ich: Kunstgeschichte, Mittlere und Neuere Geschichte und Vergleichende Religionswissenschaft mit Magisterabschluss. In dieser Zeit wurde der Wunsch in mir immer stärker, kreativ zu schreiben, vor allem wohl, weil ich seit meiner Kindheit gerne und viel las. Als Jugendliche verschlang ich die Werke von Jane Austen, später dann die Highland-Saga von Diana Gabaldon, die Waringham-Romane von Rebecca Gablé und viele, viele andere. Welten erschaffen, Gefühle wecken, über phantastische Dinge berichten – das wollte ich auch!

Ich beschloss also, Schriftstellerin zu werden.

„Man kann doch nicht einfach so beschließen, Schriftsteller zu werden!“ Dieser Satz einer damaligen Kollegin klingelt mir heute noch im Ohr.

Tatsächlich Schriftsteller sein

Doch, kann man! Nach meinem Studienabschluss habe ich tatsächlich eine ganze Reihe von Heftromanen für einen Verlag geschrieben und konnte damals auch davon leben. Aber wie das so ist: Das Leben meinte es anders mit mir, und auf Grund verschiedener familiärer Umstände und beruflicher Umorientierungen kam das Veröffentlichen zum Erliegen. Ich kann nicht sagen, dass ich in der Schreibkrise steckte, denn geschrieben habe ich immer – mal mehr, mal weniger. Man könnte es eher eine „Veröffentlichungskrise“ nennen, denn auch fertige Texte fanden nicht mehr ihren Weg in den Druck, obwohl sich zwischenzeitlich mit der Möglichkeit des einfachen Selfpublishings ganz neue Wege eröffnet hatten. Ich stand mir selbst im Weg. Schade!

Endlich wieder veröffentlichen

Durch eine längere Erkrankung kam ich dann endgültig ins Grübeln. Sollte es wirklich so weitergehen? Wie würde ich mich fühlen, wenn ich all die Geschichten nicht veröffentlichen würde? Auf meiner Bucket List stehen sie nämlich ganz oben, wie mir durch die Erkrankung klar geworden ist. Nach dieser langen Pause möchte, will und werde ich nun also endlich wieder veröffentlichen und mich aus dem Teufelskreis befreien. Und so entstand mein Langzeit-Schreibprojekt 21ufos, das ich mit diesem Blog begleiten möchte.

Die Abkürzung ufo habe ich aus der Schneiderei entnommen, da ich früher gerne und viel genäht habe. Nur zum Teil bearbeitete Näh-Projekte werden gerne als „ufo“ bezeichnet – als „unfinished object“. Ich habe auch unfertige (Schreib-)Objekte, und zwar sage und schreibe 21. Im Laufe der Jahre ist da so einiges zusammengekommen. Manche Texte liegen fertig in der Schublade, andere sind lediglich als Idee vorhanden. Es ist alles dabei: vom Liebesroman bis zum Drehbuch, vom Science-Fiction-Roman zum Ratgeber.

Das Problem mit diesen Ideen ist dabei vor allem, dass sie einen ganz schön quälen können. Sie geistern im Hinterkopf herum und wollen bearbeitet werden. Und das habe ich mir vorgenommen. Ich werde diese lange Liste Stück für Stück „abarbeiten“ – was womöglich negativer wirkt, als ich es erlebe. Tatsächlich freue ich mich darauf! Den Schreib- und Veröffentlichungsprozess via Selfpublishing möchte ich hier schildern – und dadurch mich und dich motivieren, an eigenen Texten zu arbeiten und nicht aufzugeben, was auch immer sich dir in den Weg stellen mag.

Ich freue mich, dass du mich auf dieser hoffentlich langen Reise begleitest. 🙂