Auf Buchreise mit Janet Zentel

Mein Kopf qualmt. Mein Gehirn hat momentan so viel Input zu verarbeiten, dass es an die Grenzen seiner Belastbarkeit gerät. Und es fühlt sich phantastisch an.

Doch was ist passiert?

Die Kleine ist mittlerweile neun Monate alt und entwickelt sich prächtig. Die Großen ertragen die pandemiebedingten Einschränkungen, sehnen sich so langsam aber wirklich nach mehr Normalität. Wer kann es ihnen verdenken? Wir haben uns aber ganz gut eingerichtet, kommen mit der Situation zurecht und machen das beste draus. Und da bin ich auf die Idee gekommen, wieder richtig und ernsthaft ins Schreiben einzusteigen. Der Zeitpunkt ist suboptimal, das gebe ich zu. Aber wenn ich auf den perfekten Zeitpunkt gewartet wäre, hätte ich keine einzige Zeile in meinem Leben veröffentlicht. Oder Kinder bekommen. Es gibt den perfekten Zeitpunkt nicht, und so war mir Anfang Januar klar, dass die Abende wieder dem Schreibtisch gehören.

Seit ein paar Wochen befinde ich mich auf Buchreise mit Janet Zentel. Es gibt viele Coaches da draußen, viele gute Konzepte. Sie hat mich jedoch mit einem einzigen Ansatz eingefangen: dem der Leichtigkeit. Das, was mir das Schreiben oft so verleidet, ist der qualvolle Prozess. Den kenne ich zur Genüge, den will ich nicht mehr. Meine 21ufos wollen bearbeitet werden, und nur durch Grübelei bis hin zur Selbstzerfleischung wird das nichts, wie ich vor einer ganzen Weile begriffen habe. Ich bin ja auch gut vorangekommen, habe diesen Blog ins Leben gerufen und endlich wieder veröffentlicht. Weitere Texte in unterschiedlichen Stadien harren der Dinge. Super!

Geht da noch mehr?

Janet gibt mir nun den Boost, den ich brauche, um richtig durchzustarten. Sie bietet einen Kurs namens „Buchreise“ an, der auch fortgeschrittenen Schreibern noch erhellende Erkenntnisse bieten kann, vor allem was das strukturierte Vorgehen angeht. Neben der „Buchreise“ habe ich den Kurs „Instagram für Autoren“ belegt. Und außerdem hat Janet zusammen mit ihrem Mann Fabian eine Autoren-Community gegründet, den Bookerfly Club. Dort bin ich mittlerweile Mitglied. Jeden Tag verbindet mich der Besuch positiv mit dem Schreiben und meinen Kolleginnen. Viele Anregungen konnte ich schon mitnehmen und umsetzen – und vor allem macht es Spaß!

Regelmäßig nehme ich an Online-Workshops teil, tausche mich im Forum aus und vernetze mich mit anderen Autorinnen. Und ja, zum Schreiben komme ich auch und mein „Buchbaby“, wie Janet ein Schreibprojekt liebevoll nennt, wächst und wächst. Täglich. Mit Leichtigkeit.

Danach habe ich sehr lange gesucht. Danke, Janet!

Hast du auch schon mal ein Coaching in Anspruch genommen? War es effektiv? Über einen Kommentar würde ich mich freuen.

Holl di munter!

Deine Kerstin

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